| Samstag, 14. Juni 2008 um 08:57 | ||||
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Belle et fou Viel nackte Haut gibt es in "Belle et fou" zu sehen. Doch "Ein Spiel mit der Lust" - so der Untertitel - ist das kulinarische Event von Hans-Peter Wodarz und Arthur Castro in Berlin nicht. In einer großflächigen, sehr eleganten Werbekampagne war "Belle et fou" als ausgefallene, dekadente Kunstaktion inszeniert worden. Statt dessen ist es Unterhaltung für Touristen, die von Berlin etwas verruchtes erwarten - und sich mit ein paar spitzen Brustwarzen zufrieden geben. "Belle et fou" ist nicht Moulin Rouge und auch kein Revue-Theater, sondern eine Musical-gewordene Sex-Postille, allerdings ohne Schmuddelszenen. Ein wenig Extravaganz gibt es natürlich doch: In den 69 Euro Eintritt (79 Euro am Wochenende) ist ein recht übersichtlicher Vorspeisenteller inbegriffen - mit Paté, zwei Spargelstückchen, Gemüsemousse und etwas Lachs. Nicht umsonst war Starkoch Wodarz schon für das kulinarische Tanzspektakel "Pomp, Duck and Circumstance" verantwortlich. Und wer sich wirklich etwas leisten möchte, kann einen Löffel Kaviar kaufen - für 12,50 Euro (Muß man aber nicht, ich tat es nicht.Wofür auch). Das kurze kulinarische Intermezzo wird auch "Vorspiel" genannt - leider fehlt der Höhepunkt :-(. Fazit: schöne Frauen, schöne Show, sehr Profesional aber wer wirklich richtig was sehen möchte kann es Preisgünstiger in einem Strip-Club haben. Aber die Akrobatik ist unübertroffen gewesen. Hier mal Bilder
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| Aktualisiert ( Sonntag, 28. November 2010 um 18:55 ) |





