| Samstag, 14. Juni 2008 um 09:49 |
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Kay Ray
bei dieser Veranstalltung war ich mit Toad gewesen. Anfangs hatte ich ja voll die Vorurteile gegen eine schwule Cabaret Show. Das änderte sich aber recht schnell, er stand 10 minuten auf der Bühne und legte los und meine Bedenken war weg. Hier seine Myspace-Seite (einfach draufklicken) schräg und extrovertiert schwul, als geistreicher Entertainer Bunte Haare, schrille Kleidung und farbenfrohes Make up (wie extrem Tucken halt) - wenn man diesen Paradiesvogel zum ersten Mal auf der Bühne sieht, ist man zunächst nicht sicher, was da auf einen zukommt. Obwohl Kay Ray sein Schwulsein vordergründig nach außen trägt, ist es eigentlich ein Nebenthema. Dabei ist er vollkommen souverän in der ganzen Figur. Kay Ray spielt mit sich genauso wie mit dem Publikum. Er bedient alle Klischees von Heteros und Homos gleichermaßen, in dem er sie zur Kunstform überzeichnet. Aber das Faszinierende bleiben die kleinen großen Momente, in denen er für einen erschreckenden und anrührenden Augenblick den Vorhang der vordergründigen Klischees öffnet. Er erlaubt und erzwingt damit gleichzeitig den Blick auf die Verletzlichkeit, die Nacktheit und die ungeschminkte Ehrlichkeit, die jedes Klischee Lügen straft. Damit schafft er es, demjenigen, der ihn leichtfertig in die Travestieschublade stecken möchte, den Spiegel des eigenen Vorurteils auf den Kopf zu schlagen, nur um in der nächsten Sekunde gestärkt wie Phönix aus der Asche und voller Lust seinen Spaß an Zoten gnadenlos auszutoben. (Die Antifa würde Ihn bestimmt als Nazi bezeichnen bei einigen Sprüchen, dabei ist es wirklich nur ein Sakastischer Spiegel der Gesellschaft) Zeitungsausschitte im Internet gefunden über die Show: Ob ganz speziell deutsche Tabus oder diejenigen der unteren Körperregionen, Kay Ray zerschlägt sie mit dem großen Hammer. Beim zweiten Blick offenbart sich dieser bunt angemalte Paradiesvogel als einer der letzten Vertreter der europäischen Aufklärung: Ein wacher Verstand, der sich das Denken und Reden von keinem Dogma verbieten lässt. (Mainzer Rhein-Zeitung) Der mit einer sensationellen Stimme gesegnete Kay Ray hat eine neue überwältigende Form der Unterhaltung kreiert.(Kölner Stadtanzeiger) Der Mann hüpft als freies Radikal über die Bühne, haut einen Witz nach dem anderen raus - bitterböser Humor - und singt mit unglaublicher Stimme die schönsten Popsongs. )Lübecker Nachrichten) Kay Ray singt auch watteweiche Pop-Perlen ... , parodiert..., plaudert, stänkert, witzelt in sagenhaftem Tempo über Gott, den Papst und die Welt und nimmt spontan jedes Räuspern im Publikum als Aufforderung für eine neue skurril-schlüpfrige Anekdote.(Wiesbadener Kurier) Peppig, spleenig, chaotisch, tuntig, charmant, ordinär, hintergründig, platt... all diese Attribute passten schon vor Jahren auf den schrillen Entertainer. Jetzt muss man hinzufügen, dass Kay Ray auch das große Showbusiness beherrscht, ohne dass seine Darbietung darunter leiden würde.(Neue Osnabrücker Zeitung)
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| Aktualisiert ( Sonntag, 28. November 2010 um 18:51 ) |

