So da ich wieder Mails bekomme was den los ist bei mir oder was ich gemacht habe, ich habe die letzten Tage nicht viel gemacht. Deshalb habe ich auch nichts geschrieben.
Also Donnerstag glaube ich war ich bei Alex (DJ) drüben zum essen gewesen. Viel rumgelabbert (oh ja da merke ich ich wieder ich sollte doch jeden Tag schreiben) und über seine Auftritte geredet. Dann waren auch noch ein paar andere Gäste dort, damit es nicht ganz so langweilig ist beim essen:-)
Das gesammte Weekend habe ich nicht viel gemacht, weil ich irgendwie Blasenenzündung habe. Das ist vielleicht ein scheiss, hast das Gefühl das du alle 10 - 30 Minuten aufs Klo mußt und wenn du dann doch mal pissen kannst, dann brennt das auch noch. Sollte im Winter nicht so viel draußen pissen. Das ist mir eine lehre, hoffe ich mal. Deshalb war ich auch nicht weg und somit ist Barth (also mein Sohn) Samstag zu Sonntag zu mir gekommen und Dagny und Tom Tom konnten mal um die Häuser ziehen. Was sie auch taten und Sonntag mit dicken Kopf rumlagen.
Heute sitze ich wieder beim Kurs und habe 8 Stunden hier :-( so geht das die ganze Woche. Also wird glaube ich auch nichts großartiges passieren. 8 Stunden am Stück e-learning, geht ganz schön auf dem Kopf.
So jetzt sind erstmal alle wieder auf dem laufenden und ich auch wenn ich nach 10 Jahren mal wieder hier reinschaue :-)
Diana hat Sachen geschickt
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Montag, 23. März 2009 um 14:19
Administrator
Freitag hatte ich ja eine Karte im Briefkasten das was bei der Post liegt wo ich mich ja schon aufgeregt habe das der Scheiss Postbote das nicht bei Chris im Büro abgegeben hat. Naja, heute früh habe ich dann die scheiss Post gesucht und gefunden. Diana hat mir die Sachen geschickt die ich noch bei Ihr hatte, die Gute.
Sie hat alles gewaschen und zusammen gelegt, fand ich voll lieb. Sie hat meine Kiste genommen in der ich Ihre Sachen geschickt hatte. Ansonsten ist der Tag heute schon wieder oder immer noch scheisse :-(
Ronja will nachher rüberkommen, quatschen und keine Ahnung was wir dann noch machen.
Kiste von Diana aus Plaidt
Völkerfreundschaft
63
Sonntag, 22. März 2009 um 11:54
Administrator
So ich habe mich gestern doch dazu überreden lassen das Haus zu verlassen. Also bin ich mit Ronja und Chris zum Ska-Nighter in die Völkerfreundschaft gefahren. Mann war das voll, der Laden ist eindeutig zu klein für sowas. Fotos folgen, hatte meine Cam mal wieder nicht bei aber Skatja hatte Ihre bei und schoss auch ein paar Fotos. Tom Tom ist auch vorbei gekommen, war vor uns schon da und ist auch vor mir abgehauen weil er nicht mehr konnte. Viele Gespräche gehabt die mich aufbauten, fand ich schon ganz ok. Alex mit Freudin ist dann auch noch nach seiner Konzert Foto Promo vorbei gekommen, so um 1:30 Uhr und dann blieben wir alle nicht mehr ganz so lange. Glaube um 3:00 uhr Nachts war ich dann Zuhause.
Ach und die Welt ist klein, jemanden den ich in seinem GB geschrieben habe aus Bayern, der war gestern auch auf dem Ska-Nigher und er hat mich auch gleich wieder erkannt weil er hier auf meiner Seite war. ja ja die Welt ist klein.
(Skatja hat gerade Bilder geschickt)
Tom Tom, ich und Ronja in der Völkerfreundschaft
Lars und ich in der Völkerfreundschaft
Was aber ganz positiv war, es war ja nicht voll hell und somit hat nicht gleich jeder gesehen wie scheisse ich aussehe. So heute will ich einen ruhigen machen und Chris von oben und Ronja wollen nachher vorbei kommen wegen Hooligans II, also uns einen ruhigen Nachmittag machen. Das ist die Planung für heute
Josy weg
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Samstag, 21. März 2009 um 10:51
Administrator
Also gestern war ein scheiss Tag, er hat richtig scheisse angefangen und wurde dann auch nicht besser. Josy und ich haben uns gestern getrennt, die einzellheiten sind egal auf jeden Fall haben wir uns gestern getrennt und Josy ist wieder bei sich in der Wohnung. Wie es Josy ausdrückt "Beziehung aufgrund unüberbrückbarer differenzen beendet"
Danach war mir erstmal nicht nach weg gehen oder überhaupt irgendwas zu machen. Also blieb ich Zuhause, was ich heute auch tun werde. Finde gammeln ist eine super Abschalt Möglichkeit. Ach ja und was ich so nebenbei mitbekommen habe gestern, es gibt einen zweiten Teil von Hooligan (hier klicken)
Mal sehn was heute der Tag bringt, trinke erstmal Kaffee und werde wach.
Sehe so aus wie ich mich gerade fühle
Keine schöne Woche
65
Donnerstag, 19. März 2009 um 07:58
Administrator
Am Dienstag war ich beim OI Mania Stammtisch in der Herberge. Der Stammtisch war recht gut besucht. Was aber ein Teil der Tischgespräche waren, Wirtschaftskriese. Einige jetzt auf Kurzarbeit und andere merken in Ihren Jobs noch nichts. Also mich hat es letztes Jahr erwicht und einige scheint es dieses Jahr zu erwischen, das ist alles nicht gut.
Gestern, also am Mittwoch wollte eigentlich Alex vorbei kommen und Kochen aber er tauchte nicht auf. Heute ist Donnerstag, also ein Tag vor dem Wochenende und mir ist überhaupt nicht nach feiern zu mute :-( , aber das ist erstmal ein anderes Thema.
Marc da
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Montag, 16. März 2009 um 08:35
Administrator
Also dieses Weekend war nicht viel. Ich habe einen ruhigen gemacht weil es mich seit Donnerstag mal wiede erwicht hat (Krank)
Scheiss Winter oder sagen wir mal so, scheiss Übergang, hört den das Wetter nie auf?? Heute fühle ich mich aber wieder frisch. Also ab Donnertag nichts gemacht, brav gewesen, nicht weg gegangen oder so und heute am Montag ist fast wieder alles gut. Zum Glück nicht so lange wie letztens. Dann ist Marc in Berlin angekommen, hatten zwar bis jetzt nicht viel voneinander weil Messe für Ihn war. Also ist er nur zum schlafen mal vorbei gekommen. Ach ja und einen kleinen Hund hatten wir zur pflege. Josy Ihre Freundin brauchte einen aufpasser für das kleine Ding, also brachte Josy Ihn mit. War wie eine Katze im Haushalt :-)
mal wieder Stammtisch
67
Donnerstag, 12. März 2009 um 08:52
Administrator
So am Dienstag war ich mal wieder beim OI Mania Stammtisch. Habe Josy von Arbeit abgeholt und dann sind wir da noch vorbei gefahren. War erstaunt das er mal wieder richtig gut besucht war. Aber ich war ja auch eine weile nicht mehr da :-)
Ansonsten ist nichts weiter passiert. Klein Josy ist nur weiter krank geworden und Ihr geht es nicht wirklich gut. Marc kommt heute Nacht bei mir an und bleibt ein paar Tage. Sonst erstmal keine Aktuellen begebenheiten.
Neue Rubrik
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Dienstag, 10. März 2009 um 11:17
Administrator
Also ab heute gibt es eine neue Rubrik wo alles mal so reinkommt was eventl. wichtig ist an Termine, Bildung oder einfach mal zum Ablästern. Aber halt nicht sowas was jeder in Fanzine oder in irgendwelchen Foren lesen kann, da ist die Sicht ja oft nur eingeschränkt.
Die neue Rubrik ist "News / Klatsch und Tratsch"
Also viel Spaß beim Lesen.
Was gibt es sonst noch, mmhhh, ach ja mein Weib ist Krank, hat sich gestern scheinbar eine Erkältung zugezogen weil sie Radfahren mußte, schöne scheisse. Ach ja, und Schwimmi wurde in neues Becken gepackt und sauber gebürstet. Josy und Ronja haben da gestern extrem Hand angelegt nachdem beide festgestellt hatten das der Heizstab kaputt ist. Also erstmal wieder son Scheißding gekauft, jetzt hat das Schwimmi wieder um die 20 Grad in Ihrem Becken und alles ist gut.
klatsch-Tratsch
69
Dienstag, 10. März 2009 um 10:08
Administrator
N E W S Klatsch und Tratsch N E W S
ich habe jemanden gefunden der besser schreiben kann als ich, also gibt es jetzt eine neue Rubrik. Immer wenn ich was interessantes finde wird es umgesetzt in Bild und Schrift :-) Die News bleiben immer ein Jahr bestehen (falls die Liste zu lang wird gibt es Änderungen) und wird dann Archiviert. Viel Spaß beim Lesen und Bilden.
Falls Ihr auch auch einen Bericht habt der hier erscheinen soll, dann schickt Ihn mir an skinhead.chris@gmail.com danke
25. März 2009
Gebührenpflicht für Internet-PCs?: 5,76 Euro sorgen für Zwist bei deutschen Richtern
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat entschieden, die Rundfunkgebühr für Internet-PCs sei rechtmäßig. Damit geht der Streit in dieser Frage in die nächste Runde. Das letzte Wort muss das Bundesverwaltungsgericht sprechen.
Sie war von Anfang an umstritten und wird wohl erst vom Bundesverwaltungsgericht entschieden: die Rechtmäßigkeit der Rundfunkgebühr für Internet-PCs. Bisher haben die Verwaltungsgerichte sehr unterschiedlich geurteilt.
Während die einen es als abwegig ansahen, dass ein Computer mit Internetanschluss etwa in einer Anwaltskanzlei zum Radiohören benutzt wird, beriefen sich die anderen auf den Wortlaut des Staatsvertrags. Danach ist die Gebühr fällig, wenn ein für den Radioempfang geeignetes Gerät «bereitgehalten» wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Besitzer es überhaupt dazu benutzen will.
Diese Position vertritt auch der Bayerische Verwaltungsgerichtshof mit seinem Urteil vom Dienstag. Er verurteilte einen Rechtsanwalt zur Zahlung der Gebühr für einen Computer in seiner Kanzlei. Gleichzeitig eröffneten die Richter den Weg zu einer höchstrichterlichen Klärung der Frage, denn sie ließen die Revision zum Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ausdrücklich zu.
5,76 Euro im Monat
Seit 2007 wird für Internet-PCs die Hörfunkgebühr von damals 5,52 Euro erhoben, die seit Anfang dieses Jahres 5,76 Euro beträgt. Ursprünglich war vorgesehen, die volle Fernsehgebühr von derzeit 17,98 Euro zu berechnen, nach Protesten von Berufsverbänden einigte man sich auf die Hörfunkgebühr als Kompromiss.
Die Bundesländer wollten damit die technische Entwicklung berücksichtigen, die seit längerem den TV- und Radioempfang per Computer ermöglicht. Zur Kasse werden aber nur diejenigen gebeten, die nicht schon für einen Fernseher oder ein Radio die Gebühr bezahlen.
Nach zahlreichen Klagen gegen Gebührenbescheide argumentierten die Richter gegensätzlich. Das Verwaltungsgericht Würzburg gab zu bedenken, dass mit dem PC ohne großen technischen Aufwand Rundfunksendungen empfangen werden können und auch Programme zum Aufzeichnen ohne weiteres kostenlos im Internet zu haben sind. Auch in einem Büro werde oft Radio gehört und wenn kein anderes Gerät da sei, liege es «nicht fern, den internetfähigen PC als einzige Quelle auch zum Radioempfang zu nutzen». Also müsse die Gebühr bezahlt werden.
Radioempfang «eher fernliegend»
Ganz anders etwa das Wiesbadener Verwaltungsgericht. Ein «vernünftiger Durchschnittsbürger» werde unter einem Rundfunkempfangsgerät ein Radio oder Empfangsteil verstehen, das zumindest auch zum Zweck des Rundfunkempfangs angeschafft worden ist. Ein Radioempfang per Computer zu beruflichen Zwecken sei «eher fernliegend».
Ähnlich sahen es die Kollegen in Münster. Internet-PCs könnten wie andere multifunktionale Geräte unterschiedlich genutzt werden, «aber typischerweise (noch) nicht als Rundfunkempfangsgeräte». Schließlich könne man Rundfunkprogramme auch mit Notebooks, UMTS-Handys und sogar mit internetfähigen Kühlschränken empfangen. (Klaus Koch, dpa)
25. März 2009 Kritik an Verkaufsverbot für Red Bulls Cola-Drink: «Auch in anderen Lebensmitteln fände man viel»
25. März 2009 Religiöser Disput über Online-Netzwerk: Muslime auf Facebook: Züchtig oder gar nicht
Bereits in fünf Bundesländern darf der Cola-Energiedrink von Red Bull wegen Spuren von Kokain nicht mehr verkauft werden. Ein Pharmakologe hält die Vorsichtsmaßnahme aber für reichlich übertrieben, zumal die Werte schwanken. Fans der Cola von Red Bull sitzen in immer mehr Bundesländern auf dem Trockenen. Nach dem Fund von Kokainspuren in dem Energiedrink haben die Lebensmittel-Aufsichtsbehörden mehrerer Bundesländer das Getränk aus dem Verkehr gezogen. Nach Hessen und Nordrhein-Westfalen bestätigten am Wochenende auch Thüringen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen ein entsprechendes Verkaufsverbot. «Die Cola ist nicht gesundheitsgefährdend, aber sie verstößt gegen Lebensmittelrecht», sagte Thomas Schulz, Sprecher des Thüringer Gesundheitsministeriums, der Nachrichtenagentur dpa. «Auch wenn die nachgewiesene Substanz unbedenklich ist, handelt es sich rechtlich bei dem Getränk um kein Lebensmittel, sondern ein Betäubungsmittel.»
Das nordrhein-westfälische Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit (LIGA) hatte in der Cola Spuren von Kokain gefunden, die offensichtlich von einem dekokainierten Cocablatt-Extrakt stammen. Damit sei die Cola kein Lebensmittel mehr, sondern fällt nach Angaben des Bundesverbraucherschutzministeriums unter das Betäubungsmittelgesetz. Das Ministerium wies am Samstag erneut darauf hin, dass Verbraucherschutz Sache der Bundesländer sei und nur dort über ein mögliches Verkaufsverbot entschieden werden könne. Alle Länder hätten das LIGA-Gutachten bekommen, erklärte eine Sprecherin. Der Pharmakologe Fritz Sörgel hält die Maßnahmen gegen das Getränk für übertrieben.
Indonesische Imame erteilen Facebook ihren Segen - zumindest teilweise. Denn nach ihrer Ansicht sind Flirts, Pornos und das Anbahnen sexueller Kontakte in dem Online-Netzwerk verboten.
Rund 700 muslimische Geistliche in Indonesien haben Internet-Communities wie Facebook jetzt grundsätzlich ihren Segen erteilt. Solange die Dienste nicht als Plattform für Lügen, Geschwätz und Flirten herhielten, dürften sie von gläubigen Muslimen genutzt werden, hieß es am Freitag nach einer zweitägigen Konferenz zu dem Thema im Entwurf der Abschlusserklärung. Nutzer dürften keine allzu intimen Fragen stellen oder «vulgäres Handeln» unterstützen. Das sei auch in den Online-Communities verboten. Die Imame wiesen darauf hin, dass Facebook und andere «neue» Kommunikationsformen wie Mobiltelefone, Textnachrichten oder Videokonferenzen viele Vorteile böten. Ein Organisator der Konferenz in der Stadt Kediri auf der Insel Java, Narbil Haroen, hatte am Donnerstag erklärt: «Es ist notwendig, ein Edikt für virtuelle Netze zu erlassen, weil diese Online-Beziehungen sexuelle Begierden wecken könnten, was im Islam verboten ist.»
Die Imame riefen Facebook und andere Netzwerke wie Friendster auf, «unzüchtiges und pornografisches» Material zu löschen. Andernfalls wollten sie darauf hinwirken, dass die Internetseiten ganz blockiert werden, warnte die Nahdlatul Ulama, die größte muslimische Organisation Indonesiens, am Freitag.
645 Prozent Zuwachs
Facebook nahm am Freitag zunächst nicht Stellung zur Haltung der Geistlichen. Das Unternehmen hat aber bereits vorher erklärt, dass die Nutzer über die Plattform vor allem mit Freunden und Familie Kontakt hielten oder sich über aktuelle Ereignisse austauschten. Indonesien ist nach Angaben von Facebook das Land mit dem höchsten Mitgliederzuwachs in Südostasien: Die Steigerung um 645 Prozent auf 831.000 Mitglieder war größer als in China oder Indien.
Dabei haben im bevölkerungsreichsten muslimischen Land der Welt bislang weniger als ein halbes Prozent der 235 Millionen Einwohner eine Internetverbindung. Facebook ist in Indonesien inzwischen die am meisten aufgerufene Internet-Adresse - noch vor Google und Yahoo.
19. März 2009 Armutsbericht: Presseschau zum Armutsatlas: «Ein Teil fällt dramatisch hinten runter»
Die alarmierenden Befunde im Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes stoßen auf lebhaftes Echo in deutschen Zeitungen. Und jeder Kommentator scheint ein anderes Rezept zu empfehlen. Aber Ihr könnt es ja selber lesen:
«Frankfurter Rundschau»: Implosion droht
«Berliner Zeitung»: Kinder in Armut stärken
Die geografische Ballung von Armut wird dazu führen, dass sich Menschen nicht mehr zu Hause fühlen können – nicht dort, wo sie wohnen. Und nicht in einer Gesellschaft, die diese Ungleichheit als gottgegeben hinnimmt und durch staatliche Fehllenkungen und Unterlassungssünden sogar verschärft. Für die Demokratie ist solch schleichende Implosion nicht minder bedrohlich als eine Zerreißprobe. Für die Politik ist der Armutsatlas daher ein Armutszeugnis erster Güte.
Die Armen werden immer jünger. Mehr als eine Million Kinder leben armutsbedingt unter Umständen, die sie an der Entfaltung ihrer Fähigkeiten hindern. Sie können nichts dafür, wenn ihre Eltern, warum auch immer, scheitern.Sie sind den willkürlichen Zuteilungen von Staat und Eltern ausgeliefert. Sie zu stärken, durch qualifizierte Betreuung vor der Schule, in der Ganztagsschule mit Sport, Musik, Büchern, Essen, Zuwendung – das ist der Königsweg aus der Armut.
Die größten Armutsrisiken bleiben Arbeitslosigkeit und fehlende Qualifikation. Dagegen helfen in erster Linie Investitionen ins Bildungssystem und die gezielte Förderung von Arbeitnehmern und Arbeitslosen. Das braucht einen längeren Atem als kurzfristiges Krisenmanagement durch Konjunkturpakete und Strohfeuer-Maßnahmen wie eine Abwrackprämie. Dafür zahlt sich eine solche Politik auch länger aus.
Städte wie Tuttlingen, Furtwangen oder Donaueschingen verdanken ihre gesunde wirtschaftliche Basis nicht staatlichen Programmen, sondern der Initiative, dem Einfallsreichtum und dem Mut der Vorfahren. Sie haben im letzten Jahrhundert Auswege aus der Not dieser an Rohstoffen armen Region gesucht. Doch der Wandel von der Landwirtschaft zur Industrie hat Generationen gedauert. Soviel Zeit haben die neuen Armutsregionen nicht. Hier ist staatliche Hilfe nötig. Kluge Politik hat Irland und Portugal aus der Armutsfalle befreit. Das Gleiche sollte doch auch in Vorpommern möglich sein.
Am meisten leiden die Kinder. Sie können oft bei Geburtstagen nicht dabei sein, weil ein Geschenk zu teuer wäre. Sie können nicht mit auf Klassenfahrten, auf muntere Ausflüge, ins Phantasialand, in den Zoo. Sie sind schon in jungen Jahren ausgegrenzt. Sie sind Außenseiter, weil sie arm sind. Sie haben oft keine Zukunft. Der Bericht ist von 2007. Noch ist darin keine Rede von der Wirtschaftskrise, von noch höheren Arbeitslosenzahlen. Wir aber müssen jetzt schon dringend sehen, dass wir etwas unternehmen vor allem für die Kinder. Dass sie trotz Armut eine Chance haben. Ansonsten sieht Deutschland richtig arm aus.
Die – spärlichen – Reaktionen kommen einem seltsam bekannt vor: in wohlklingende Formulierungen gepacktes Entsetzen. Rasche Forderungen, etwa nach einer Anhebung von Hartz IV. Die x-te Diskussion über den Mindestlohn. Ansonsten Schulterzucken und Weitermachen. Ausdruck unser aller Ratlosigkeit. Ausruhen können wird man sich darauf allerdings nicht. Das Thema ist zu wichtig für platte populistische Wahlkampfparolen. Es ist aber auch zu wichtig, um dauerhaft ignoriert zu werden.
«Braunschweiger Zeitung»: Ein Verteilungsproblem
«Badische Neueste Nachrichten»: Lehrstück für Vorpommern
Die zweite Stufe der Föderalismus-Reform duldet keinen Aufschub. Es kann nicht sein, dass die Regierungschefs der Länder sich beim Thema Finanzen nicht einigen können. Wenn dies nicht gelingt, müsste man einem ewigen Kritiker des raschen Vollzugs der Einheit, dem Schriftsteller Günter Grass, recht geben. Es stimmt etwas nicht, wenn ein Teil des Landes so dramatisch hinten runterfällt. Aber auch in den alten, reichen Bundesländern gibt es eine soziale Grenze zwischen Teilhabe und Ausgeschlossensein. Armut ist keineswegs nur ein regionales, sie ist auch ein Verteilungsproblem. Gerade der Sozialstaat muss sich dieser Tatsache stellen.
Dass ausgerechnet die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg die Region ist, deren Bürger laut Studie am wenigsten von der Armut betroffen sind, mag auf den ersten Blick verwundern. Doch das einstige Armenhaus des Landes, getroffen von schweren Strukturkrisen wie dem Zusammenbruch der Textilindustrie und dem Abzug der Bundeswehr, hat sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen. Der Strukturwandel hin zu neuen zukunftsfähigen Industrien ist dort in vollem Gange. Dies mag für arme Regionen wie Vorpommern Lehrstück wie Vorbild sein.
Besorgniserregende Entwicklung: In Deutschland stieg die Zahl politisch motivierter Straftaten im vergangenen Jahr auf einen Rekordstand. Vor allem das rechte Spektrum bereitet den Verfassungsschützern Sorge.
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Verfassungsschutzpräsident Heinz Fromm stellen an diesem Vormittag in Berlin den Verfassungsschutzbericht 2008 vor. Bereits vorab hat das Innenministerium bekannt gegeben, dass die Zahl der politisch motivierten Straftaten im vergangenen Jahr um mehr als elf Prozent auf 31.801 Delikte gestiegen ist - dies ist ein Rekordstand. Im rechten Spektrum wurde der stärkste Anstieg der Straftaten verzeichnet: plus 16 Prozent auf 20.422.
Der Bericht wird auch die neuesten Erkenntnisse der Verfassungsschützer über die NPD enthalten. Die SPD-Landesinnenminister waren bereits vor zwei Wochen vorgeprescht und hatten eine eigene Materialsammlung vorgelegt, um für einen neuen Anlauf zu einem NPD-Verbot zu werben. Bundesinnenminister Schäuble hatte den Vorstoß zurückgewiesen.
Zudem wird Deutschland vermehrt Ziel von Wirtschaftsspionage durch Internet-Angriffe. Dies geht laut «Handelsblatt» am Montag aus dem Verfassungsschutzbericht hervor. Demnach werden deutsche Unternehmen und Regierungsstellen zunehmend zum Ziel von Hackern, die im Auftrag ausländischer Geheimdienste arbeiten. «Hauptträger der Spionageaktivitäten in Deutschland sind derzeit die Russische Föderation und die Volksrepublik China», zitiert das Blatt aus dem Bericht. (dpa/AP)
18. März 2009 Facebook und die Holocaust-Leugner: Netzwerk-Nazis sind nicht zu stoppen
18. März 2009 Falscher Rechenschaftsbericht: Millionenstrafe für NPD
Nach Protesten hat ein Online-Netzwerk reagiert und Profile von Holocaust-Leugnern gelöscht – sehr unvollständig. Maik Söhler über Facebook-Faschisten, skypende Hitlers und die twitternde Waffen-SS. «Wir sind dann mal weg»: Wer dieser Tage auf den deutschsprachigen Seiten des Online-Netzwerkes Facebook nach den seit Wochen und Monaten bekannten Neonazis, Hitler-Verehrer-Gruppen und Holocaust-Leugnern sucht, wird nicht auf Anhieb fündig. Facebook hat jüngst viele dieser Profile gelöscht - weil sie gegen deutsches Recht verstoßen, wie die Betreiber es formulieren. Zuvor hatten Nutzer und Werbekunden protestiert. In anderen Ländern, die solche Gesetze nicht erlassen haben, sind die meisten der Nazi-Profile nach wie vor online. Zwar löschte Facebook am Dienstag auch auf den englischsprachigen Seiten nach Beschwerden eines US-Anwalts zwei Nutzergruppen, in denen die Judenvernichtung im «Dritten Reich» bestritten wurde. Andere Holocaust-Leugner sind aber noch da.
Online-Spiegel der Gesellschaft Auch beim weit verbreiteten Voice-over-IP-Anbieters Skype finden sich trotz Beschwerden an den Betreiber nach wie vor zahlreiche Nutzer aus aller Welt, die sich ins Nutzerverzeichnis als «Adolf Hitler», «Heinrich Himmler» oder «NSDAP» eingetragen haben. Hitler-Profile gibt es auf Bebo und Orkut, während sich die «Waffen-SS» auch im poppigen Myspace wohl fühlt.
So hatte sich die Bundestagsverwaltung das wohl nicht vorgestellt. Sie hatte die NPD zu einer Strafe von 2,5 Millionen Euro verurteilt. Nach einem Urteil müssen die Rechtsextremisten nun deutlich weniger zahlen. Die rechtsextremistische NPD muss wegen eines fehlerhaften Rechenschaftsberichts rund 1,27 Millionen Euro Strafe an den Bundestag zahlen. Das entschied das Berliner Verwaltungsgericht am Freitag. Die Parlamentsverwaltung hatte der Partei Fehler im Rechenschaftsbericht 2007 vorgeworfen und eine Strafe von 2,5 Millionen Euro verhängt. Die NPD hatte gegen den Zahlungsbescheid des Bundestages geklagt. Das Verwaltungsgericht gab ihr teilweise recht und erachtete nur 635.677,90 Euro im Rechenschaftsbericht 2007 als falsch ausgewiesen. Laut Parteiengesetz muss die NPD den doppelten Betrag als Strafe zahlen. In der Urteilsbegründung hieß es, die NPD habe es insbesondere unterlassen, die für das Jahr 2007 festgesetzten staatlichen Mittel in voller Höhe auszuweisen. Die Partei habe auf der Einnahmenseite bei der Position «Staatliche Mittel» unzulässigerweise nur den Betrag angegeben, der sich nach Abzug einer von ihr geleisteten Rückzahlung an den Bundestag ergeben hatte. Dadurch werde das Ausmaß der tatsächlichen Parteienfinanzierung nicht hinreichend deutlich, hieß es. Allerdings könne dieser Verstoß entgegen der Rechtsauffassung des Bundestages nur einmal sanktioniert werden, auch wenn er sich auf der Ausgabenseite nochmals auswirke. Deswegen halbierten die Richter die Strafe. «Die Diskussion um eine Insolvenz der NPD wird damit beendet sein», frohlockte Parteichef Udo Voigt am Freitag unmittelbar nach dem Urteil. Er wolle aber dem Parteivorstand vorschlagen, Rechtsmittel einzulegen. Eine Entscheidung soll kommende Woche fallen. Voigt sagte, er rechne nicht damit, das es ein rechtskräftiges Urteil vor dem Ende des Jahres gebe werde.
Streit um Verbotsverfahren Nach Erkenntnissen der Behörden hatte die NPD 2007 etwa 7200 Mitglieder. Seit 2006 sitzt sie im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern und seit 2004 im sächsischen Landesparlament. Anfang des Monats hatte die SPD den Streit über ein NPD-Verbot neu entfacht: Die fünf sozialdemokratischen Landesinnenminister legten eine 92-seitige Sammlung von Zitaten aus NPD-Publikationen vor, die die Verfassungsfeindlichkeit belegen soll.
Die Dokumentation soll die Forderung nach einem neuen Verbotsantrag beim Bundesverfassungsgericht untermauern. NPD-Chef Voigt war Ende April vom Berliner Kammergericht wegen Volksverhetzung und rassistischer Beleidigung des Fußballprofis Patrick Owomoyela zu sieben Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden.(dpa/AP)
13. März 2009
Flashmob zum Geburtstag des Grundgesetzes
Am 23. Mai wird das Grundgesetz 60 Jahre alt. Als Geburtstagsparty wird vor dem Reichstag in Berlin (aber auch in Frankfurt, Hamburg, München und anderswo) ein Flashmob veranstaltet und dort laut aus dem Grundgesetz vorgelesen, weil anscheinend hat die Politik die wichtigsten Passagen darin schlicht vergessen. Seinen Ausgang nahm die Idee auf dem Blog „MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren“, hier das Wiki um noch mehr Flashmobs zu organisieren. Weitersagen, mitmachen!
Berlin (dpa/bb) - Der Präsident der Berliner Industrie- und Handelskammer sieht die Hauptstadt-Wirtschaft «in der größten Krise seit 1945». Die Stadt werde Jahre brauchen, um «wieder den Stand von 2008 zu erreichen», sagte Eric Schweitzer der «Berliner Morgenpost» (Sonntag). Besonders schlecht stehe es um die Gastronomie, die Automobilzulieferer und die industrienahen Dienstleistungen. Im Februar dieses Jahres sank demnach der Umsatz des verarbeitenden Gewerbes im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich vier Prozent. Besonders hart traf es die Hersteller von elektrischen Geräten mit einem Minus von 28,6 Prozent
10.Marz 2009
Verlagerung von Arbeitsplätzen:
Firma bietet Auslandsjob für 69 Euro im Monat
10.März 2009
Wirtschaftskrise und Porno:
Immer mehr Frauen Bewerben sich bei Porno Produktionen
Klingt das nicht verlockend? 69 Euro Monatsgehalt, natürlich bei Sechs-Tage-Woche. Und das ganze in Indien. Dieses Angebot erhielten Mitarbeiter einer Firma in Südfrankreich. Der Unmut ist groß. Das Angebot an die Mitarbeiter ist unmissverständlich: Arbeiten Sie für uns künftig in Indien für 69 Euro im Monat. Natürlich gilt die Sechs-Tage-Woche. Dafür sind ein 13. Monatsgehalt und die Rentenversicherung garantiert. Was wie ein zynischer Witz erscheint, ist für Mitarbeiter der Textilfirma Carreman im südfranzösischen Castres wie Veronique Jacobé bitterer Ernst. «Das ist derart unmenschlich, dass ich gar nicht verstehe, wie man so einen Vorschlag machen kann», sagte die 44-Jährige der Tageszeitung «Le Parisien».
Es ist nicht der erste Fall in Frankreich: So bot ein Maschinenbauer im Elsass Mitarbeitern an, sie in Rumänien für 110 Euro im Monat weiter zu beschäftigen. Ein Unternehmen im bretonischen Hénin machte Angestellten ein Angebot, künftig für 230 Euro in der Türkei zu arbeiten. Wo soll das alles noch hinführen, wann bekommen wir hier solche Angebote bitte??
Immer mehr Frauen interessieren sich wegen Finanzkrise für Porno-Dreh
Weltweit greift die Finanzkrise um sich, doch berichtet Lars Rutschmann, ein Schweizer Porno-Papst, nun in einem Interview von einer Branche, die von der Finanzkrise profitiert.
Der Zeitung "20min" sagte Rutschmann, dass mittlweile pro Woche bis zu sechs Bewerbungen von Frauen für einen Porno-Dreh eingehen. Bevor die Finanzkrise um sich griff, waren es gerade mal zwei Bewerbungen.
Weiter sagte Rutschmann allerdings auch, dass die finanziellen Vorstellungen oftmals "völlig überzogen" seien. Eine Sex-Szene bringt der Frau zwischen 250 und 400 Euro.
Weil wir gerade bei Internetsperren sind. Sehr schöne Gegenaktion von Horst Klier: Wir verstecken das Internet vor den Politikern. Dazu fügt man einfach den von Klaus bereitsgestellten CSS-Code in seine Webseite ein. Muss nun einer der Studies im Bundestag eine Webseite, die den Code enthält, ausdrucken, bekommt er stattdessen dieses nette Stoppschild zu sehen. (Mehr Infos auf der Webseite Politiker Stopp)
StudiVZ gehört zu den wenigen sozialen Netzwerken, bei denen ich aus diversen Gründen kein Konto habe. Sonst hätte ich es eventuell schneller mitbekommen, dass das Portal zwar Profile aller möglichen Parteien zulässt, jenes der Piratenpartei aber gesperrt hat – offenbar ohne Angabe von Gründen.
Protokoll: Raus zum 1. Mai (Aus der Zitty Online Ausgabe, recht lustig geschrieben)
30. April
9.30 Uhr, Boxhagener Platz, Friedrichshain
Seit 8.00 Uhr gilt das Parkverbot rund um den Boxhagener Platz. Um halb zehn hat die Polizei bereits ganze Arbeit geleistet: Alle Autos, die am Morgen noch am Straßenrand abgestellt waren, sind abgeschleppt worden. Die Straßen sind leer – und auf einmal wird deutlich, wie breit sie eigentlich sind. Geschätzte zwölf Meter misst die Gärtnerstraße von der linken bis zur rechten Straßenseite. Normalerweise ist nur ein schmaler Streifen zwischen den geparkten Autos frei, jetzt habe ich die buckelsteinerne Piste ganz für mich alleine. Könnte man so ein Parkverbot nicht auch mal ohne Maikrawalle einführen?
Zwei Polizisten, dank ihrer leuchtend gelben Weste mit der Aufschrift „Anti-Konflikt-Team“ schon von Weitem zu sehen, stehen beim Ausgang des U-Bahnhofs Samariterstraße in Friedrichshain. Ob schon etwas vorgefallen sei? „Uns haben ein paar Leute nach dem Weg zur Simon-Dach-Straße gefragt.“
1. Mai
0.15 Uhr, Mauerpark, Prenzlauer Berg
Polizeieinheiten in „Konflikt-Helfer“-Uniformen haben den Park bis auf zwei Eingänge abgesperrt. Dort werden alle Besucher kontrolliert, damit keine Glasflaschen mit hinein genommen werden. Die Stimmung ist ausgelassen, aber nicht aggressiv. Durch riesige Flutlichter ist das gesamte Areal taghell erleuchtet. Zwei Jugendliche stolpern mit vollen Plastikbechern überladen durch den Park: „Den Bierkasten mussten wir umfüllen, die Becher gab’s kostenlos von Alba, dem Basketballverein“.
0.20 Uhr, südlicher Stadtrand
In der lauen Luft hängt schwer der Duft von Flieder, eine Wolke schiebt sich vor den Mond. In den Rhododendren raschelt die Nachbarkatze auf nächtlichem Beutezug, ansonsten ist es ganz still.
2.25 Uhr, Mauerpark, Prenzlauer Berg
Um die wenigen Feuerstellen, die eingerichtet wurden, stehen noch immer Hunderte Menschen. Ein nicht mehr ganz junger Mann mit sehr teurer Kamera flucht, dass doch alles nur noch fake sei. „Hier ist einfach nichts mehr los. Ich hätte lieber gleich in die Bar 25 gehen sollen.“
6.40 Uhr, südlicher Stadtrand
Aus den Gärten hört man Vogelgezwitscher und das sanfte Zischeln von Rasensprengern.
10.15 Uhr, S-Bahnhof Köpenick
Ein bunter Haufen, der im Laufe des Mittags zu weit über 2.000 Menschen anwachsen wird, hat sich hier versammelt, um gegen das „Familienfest“ der NPD in deren Bundeszentrale in der Seelenbinderstraße zu demonstrieren. Man sieht Fahnen von der SPD, den Grünen, der Linken, von einigen Antifa-Gruppen, aber auch von Union Berlin. Petra Pau ist da, Walter Momper und später auch Gregor Gysi. Nach einigen Reden und ein paar Scharmützeln auf dem S-Bahnsteig, wo einige Demonstranten die Bahngleise blockieren, damit NPD-Leute hier nicht aussteigen können, setzt sich der Demonstrationszug in Bewegung, die Bahnhofstraße runter. Zwischendurch rumort es nochmal gewaltig, weil ein Typ aus einem Balkon den Hitlergruß gezeigt hat. Doch im Großen und Ganzen bleibt alles friedlich.
12.00 Uhr, Stadtrand
In der Lankwitzer Kleingartenkolonie wird eifrig gejätet, gewässert und gedüngt. „Nicht so viel schaffen“, ruft ein Hobbygärtner seiner Nachbarin über den Zaun zu, „Feiertag.“
13.30 Uhr, Winterfeldtplatz,Schöneberg
Beim traditionellen „Anrollern“ am 1. Mai zeigen sich fabrikneue wie liebevoll selbst zusammengeschraubte Roller und ihre stolzen Besitzer auf dem Winterfeldtplatz. Als all die Vespas, Schwalben, Piaggios bei der Startaufstellung der Kolone ihre Motoren länger heulen lassen, kommt die Polizei zu ihrem ersten Maieinsatz und mahnt zur Abfahrt. Alle fahren brav los.
13.30 Uhr, Mainzer Straße, Friedrichshain
Der Anblick parkplatzsuchender Autofahrer ist nichts Ungewöhnliches. Doch heute ist dieses Phänomen ausnahmsweise nicht zu beobachten. Zu groß wohl die Angst, dass dem Gefährt im Zuge einer 1.-Mai-Demo etwas zustoßen könnte. Parkplatzlücken, wohin man sieht. Und auch der Verkehr selbst ist äußerst gering. Wie breit auf einmal die Wohnstraße wirkt. Lange wird der Zustand der autofreien Zone wohl nicht anhalten, also nochmals schnell die Lücken nutzen und die Straße überqueren, wo man will.
14.00 Uhr, DGB-Kundgebung, Brandenburger Tor
Eine Demonstration wie im Bilderbuch: mit roten Fahnen, begeisterten Bauarbeitern, die auf ihren T-Shirts gegen Niedriglöhne protestieren, und feurigen Reden für Kündigungsschutz in Krisenzeiten. Allerdings dauert es eine Stunde, bis die erste Frau spricht.
15.00 Uhr, Myfest, Kreuzberg
Ein Kräftemessen gibt es nur zwischen der Anlage eines türkischen Cafés, das Vocalhouse aus seinen Boxen schmettern lässt, und dem Reggae-Soundsytem des Yaam auf der Bühne schräg gegenüber, das mit Streetfußball die türkischen und arabischen Jugendlichen bei Laune hält.
15.30 Uhr, Carl-Herz-Ufer, Kreuzberg
Kinder werden gestillt, die Hunde laufen frei, man badet in der Sonne und trinkt.
15.30 Uhr, Stadion Lichterfelde
In der Oberliga Nord gewinnt der Lichterfelder FC vor 101 zahlenden Zuschauern 3:1 gegen den FSV Bentwisch. Im Rotter-Kasino auf dem Stadiongeländer sitzen die Sportfans anschließend beim Bier.
16.00 Uhr, Mariannenplatz, Kreuzberg
Über den Straßen hängen dicke Rauchschwaden. Eine kurdische Familie neben der anderen verkaufen Grillgut, Backwaren und Couscous.
16.28 Uhr, Willhelmstraße, Mitte
Aus dem Zug, der dem Wagen der linken Gruppe FelS folgt, fliegen rund 60 Farbeier auf das Finanzministerium in der Wilhelmstraße. Die Polizisten sind komplett überrascht, das Anti-Konflikt-Team rennt durch die Gegend, kann aber niemanden fassen. Der DJ spielt derweil „ThePower“ von Snap. Ein paar Demonstranten haben Farbspritzer abbekommen, wurden quasi Opfer von Friendly Fire. Sie hätten ihre Regenschirme spannen sollen.
17.00 Uhr, Mauerpark, Prenzlauer Berg
Grillen, Chillen, Sonnenbaden. Der Park ist voll. Ein junger Mann, Mitte 20, kurzes Haar und verwaschenes T-Shirt, hat einen Strick zwischen zwei Bäumen gespannt. Gekonnt balanciert er darauf und versucht kompliziert aussehende Seiltänzertricks. Kaum jemand nimmt Notiz von ihm.
17.12 Uhr, Biesenbrow, Schorfheide
Ein junger Falke nimmt Logenplatz auf dem toten Baum des angrenzenden Grundstücks, nicht ganz zehn Meter von uns entfernt, und verspeist seelenruhig eine Maus.
17.20 Uhr, Oranienburger Straße, Mitte
Die Annie-Leibowitz-Ausstellung im Postfuhramt ist so überfüllt, dass für 30 Minuten die Türen geschlossen werden müssen. In der Auguststraße stehen Kunstgenießer mit den anlässlich des Galerien-Wochenende ausgeschenkten Freigetränken auf dem Bürgersteig und blinzeln in die Sonne. Touristen-Gruppen schieben sich vorbei.
18.00 Uhr, Brunnenstraße, Mitte
In der Galerie CON.form bewundern die Besucher die handgewebten Plattenbau-Fassaden der Designerin Masako Tomokiyo.
Bei der Sparkassen-Filiale steht eine kleine Gruppe Jugendlicher. „Das ist doch alles Scheiße!“ Dort, wo normalerweise Glasfassaden mit ihren Schriftzügen günstige Kredite und Sparbücher anpreisen, befinden sich heute Wände aus Hartplastik. Aufgezogen, um das Gebäude vor Stein- oder Flaschenwürfen vereinzelter Demonstranten zu schützen. Kein Zugang für jene, die Geld abheben wollten. „Warum haben die dicht gemacht?“, wendet sich ein Mädchen an die Gruppe. „1. Mai, Baby“, lautet die lapidare Antwort ihres Freundes.
19.10 Uhr, Görlitzer Park, Kreuzberg
Das Mädchen mit dem Blumenband in den Haaren schreibt hektisch eine SMS, dann telefoniert sie. Ihre Freunde sollten jetzt schnell kommen. Denn hier schlägt die eben noch gemütlich vor sich blubbernde Party langsam so richtigBlasen. Die Sonne taucht die wippende Masse auf der Wiese in ein warmes Licht. Jeder Break, den der DJ jetzt spielt, wird euphorisch bejubelt und mit Pfiffen begleitet. „Hoch die Tassen“ heißt die Party, Veranstalter Georg ist zufrieden. „Ist fast so gut wie vor vier Jahren.“
19.30 Uhr, Kollwitzplatz, Prenzlauer Berg
Budenzauber und Kettenkarussell auf der Kollwitzstraße. Kinder werden an Gummiseilen in die Luft katapultiert und weich von großen Trampolins aufgefangen. Genervte Fahrradfahrer schlängeln sich durch die Gruppen aus Luftballon schwenkenden Familien und Touristen mit Scheckkarten großen Kameras und faltbaren Stadtplänen. Ein Straßenmusiker gibt mit einer am Fuß befestigten Trommel sich selbst den Takt vor und spielt mit verzerrter E-Gitarre den Stones Klassiker „Sympathy for the devil“.
19.40 Uhr, Stralauer Allee, Friedrichshain
Alle Brücken nach Kreuzberg sind von Motorradstreifen der Polizei gesperrt.
20.10. Uhr, Schlesische Straße, Kreuzberg
Terence Koh, der „nächste Andy Warhol“ und Kunst-Superstar sitzt müde im Büro der Galerie Peres Projects. Kein Sammler des Gallery Weekends schaffte es zur Vernissage, die Polizei lässt den Limousinenservice nicht durch.
21.40 Uhr, Nord-Neukölln
Man hört die Polizeihubschrauber, die über den Krawallen in Kreuzberg schweben.
22.00 Uhr, Kottbusser Damm, Kreuzberg
Die gesamte Straße ist mit Polizeiwagen zugeparkt. Vor einigen sitzen ein paar Menschen in Handschellen. Zum Myfest kommt niemand mehr durch. Die Polizei hat das gesamte Kottbusser Tor eingekesselt. Nach den Randalen während der Revolutionären 1. Mai Demonstration um 18 Uhr „hat’s wohl Ärger gegeben“, sagt einer der Polizisten mit sächsischem Akzent. Ob das gesamte Myfest damit vorbei ist, weiß weder er noch einer seiner Kollegen. „Geht zum Spreewaldplatz“, ruft ein Mittzwanziger mit Rucksack und Caipirinha in der Hand. Wir folgen der Aufforderung und landen auf einem Outdoorrave. Vor einem der Cafés steht ein DJ und beglückt eine riesige Menschentraube mit elektronischen Beats. Diese antwortet jubelnd, kreischend, tanzend mit den Armen in der Luft.
22.00 Uhr, südlicher Stadtrand
Über den Gärten hängt der Geruch von Gegrilltem. Irgendwo bellt ein Hund. Ansonsten ist es still.
Autoren: Jochen Barthel, Daniel Boese, Felix Denk, Stefan Guther, Bettina Homann, Franziska Klün, Joe Metzroth, Kai Roeger, Simone Schöpf, Martin Schwarz, Friedhelm Teicke, Claudia Wahjudi
3. Mai 2009
Gewalt, nachdem Berliner Polizei Demo beendete:
200 Festnahmen nach schweren Mai-Krawallen
3. Mai 2009
Polizeigewerkschaft warnt nach Mai-Krawallen:
«Nur eine Frage der Zeit, bis es Tote gibt»
Allein in Berlin waren 6000 Polizisten im Einsatz: Früher und heftiger als in den Jahren zuvor eskalierte in der Nacht des 1. Mai die Gewalt. Neben Kreuzberg flogen auch im Hamburger Schanzenviertel Steine und Flaschen. In Berlin und Hamburg ist es am Abend des 1. Mai zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Linksautonomen und der Polizei gekommen. Besonders im Berliner Stadtteil Kreuzberg ist früher und heftiger als in den Vorjahren die Gewalt eskaliert. Über Stunden attackierten betrunkene Randalierer, vermummte Linksautonome und junge Ausländer die Polizei mit Flaschen und Steinen. Auch mindestens zwei Brandsätze mit Benzin wurden auf Beamte geschleudert. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas, Schlagstöcke und Pfefferspray ein. Insgesamt soll es laut Sicherheitskreisen rund 200 Festnahmen gegeben haben.
Heftiger als sonst sei die Gewalt am 1. Mai ausgefallen, bilanziert die Polizei. Die GdP sieht ihre Beamten bereits in Lebensgefahr, zumal auch die Rechten sie als «Hassobjekt» entdeckt hätten. Immerhin: Ein erstes Zeichen «sozialer Unruhen» seien die Krawalle nicht, so ein Soziologe. Bei Krawallen im Hamburger Schanzenviertel sind in der Nacht zum Samstag sechs Polizisten verletzt worden. Die Polizei nahm nach eigenen Angaben 23 Personen aus der linken Szene fest. Beamte seien «massiv mit Steinen beworfen» worden, erklärte ein Sprecher. Daraufhin wurden Wasserwerfer eingesetzt. Die Randalierer warfen Böller, legten in einem Park Feuer und setzten einen Porsche in Brand. Insgesamt waren knapp 200 Randalierer auf den Straßen. Neben den Festnahmen nahm die Polizei weitere 24 Personen vorübergehend in Gewahrsam.
In Berlin habe es 289 Festnahmen gegeben, so Polizeipräsident Dieter Glietsch. Dort waren rund 6000 Polizisten im Einsatz, 273 won ihnen wurden verletzt, 14 so schwer, dass sie nicht weiterarbeiten konnten. Dies sei eine «neue Qualität der Gewalt», so Glietsch weiter. Einige Straßen in Berlin-Kreuzberg waren verwüstet, nicht nur Pflastersteine, auch Platten wurden aus Gehwegen als Wurfgeschosse herausgerissen. Die U-Bahn-Station Kottbusser Tor musste geschlossen werden. Die Ärzte mussten vor allem klaffende Kopfwunden behandeln. Einige Demonstranten waren bewusstlos, auch ein Passant wurde schwer verletzt.
1. Mai 2009
Kleinere Ausschreitungen:
Berliner Walpurgisnacht blieb fast friedlich
1. Mai 2009
Vor dem 1. Mai in Berlin:
Autonome kündigen «soziale Unruhen» an
Die Walpurgisfeiern sind in diesem Jahr weitestgehend ruhig verlaufen. Lediglich im Berliner Stadtteil Friedrichshain und im Hamburger Schanzenviertel kam es zu kleineren Auseinandersetzungen. In der Nacht zum 1. Mai ist es in Berlin wie in den Vorjahren zu Ausschreitungen gekommen. Nach Mitternacht stand im Stadtteil Friedrichshain eine teils aggressive und betrunkene Menge von rund 200 Personen der Polizei gegenüber. Die Beamten wurden mit Flaschen und Steinen beworfen. Insgesamt nahm die Polizei bis zum Morgen 49 Randalierer fest, 48 Beamte wurden zumeist leicht verletzt.
Der diesjährige 1. Mai könnte in Kreuzberg und im Prenzlauer Berg besonders viele Ausschreitungen bringen. Denn viele Autonome haben wohl durch die Kapitalismuskrise «neues Selbstvertrauen» getankt. Die Anzeichen verdichten sich, dass Autonome Gruppen ihre 1.-Mai-Kawalle besonders heftig ausfallen lassen möchten. «Wir wollen explizit soziale Unruhen, und wir werden am 1. Mai unser Möglichstes tun, sie zu erreichen.», zitierte die Online-Ausgabe der «Frankfurter Rundschau» Markus Bernhardt von der Autonomen Gruppe «Klassenkämpferischer Block».
29. April 2009
Landgericht Köln muss entscheiden:
Facebook verklagt StudiVZ auch in Deutschland
29. April 2009
Deutsche Zuwanderungspolitik:
Sprachtest verhindert viele Einbürgerungen
Die bereits in Kalifornien eingereichte Klage war mehr als ein Warnschuss. Auch vor dem Landgericht Köln muss sich das Online-Netzwerk StudiVZ nun gegen den Vorwurf wehren, ein Plagiat von Facebook zu sein. Das Online-Netzwerk Facebook hat seinen Konkurrenten StudiVZ nun auch in Deutschland vor dem Landgericht Köln verklagt. StudiVZ sei ein Plagiat des US-amerikanischen Facebook-Originals, lautet nach Angaben der Gerichtspressestelle die in der ersten mündlichen Verhandlung am Dienstag vorgelegte Klage.
Wer Deutscher werden will, der muss seit zwei Jahren nachweisen, dass er die Sprache seines Wunsch-Heimatlandes beherrscht. Und dieser strenge Sprachtest hat bereits drastische Auswirkungen auf die Einbürgerungszahlen. Nach der Einführung strengerer Anforderungen für einen deutschen Pass ist die Zahl der Einbürgerungen im vergangenen Jahr drastisch zurückgegangen. Die «Süddeutsche Zeitung» berichtet unter Berufung auf Antworten auf Parlaments-Anfragen der Linkspartei und eine eigene Umfrage unter einzelnen Ländern von einem Rückgang um mindestens 15 Prozent.
29. April 2009
Berlin Kreuzberg eventl. bald ohne das SO36 ?
Hier muß nicht viel geschrieben werden, einfach auf den link klicken und das ganze Ausmaß kann auf der Seite nachgelesen werden.
Egal ob man den Laden mag oder nicht, er gehört mit zu Berlin Kreuzberg seit den 80zigern und es sind viele Kult-Bands dort auf die Bühne gestiegen.
Dienstag, 28. April 2009
Das CDU-Forum klärt auf: Homosexualität ist heilbar
Im Diskussionsforum der CDU werden Kommentare nach strengen Regeln moderiert, denn es soll ja alles anständig zugehen. Leider gelten diese Regeln offenbar nicht für die veröffentlichten Artikel, oder die CDU-Moderatoren sind allesamt im Urlaub oder Ruhestand. Denn wie sonst sollte man es erklären, dass dort seit fast einer Woche in einem Artikel zu lesen ist:
Die Homosexualität als gesamtgesellschaftliches Problem könnte bald eingedämmt werden. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen therapeutische Ansätze. Die Veränderung von der Homosexualität zu Heterosexualität ist wohl doch möglich, obwohl Schwulen- und Lesbenverbände das Gegenteil erklären. (…) Eine Welt ohne Homosexualität ist keine Utopie oder Vision mehr. Es ist offensichtlich möglich. Nun kommt es darauf an, die Forschungen auf dem Gebiet voranzutreiben. Diese Forschungen müssen frei sein von Ideologie, insbesondere von solcher Ideologie, wie sie von den Schwulen- und Lesbenverbänden betrieben werden.
Der Autor dieser Zeilen ist Jochen Trebmann, der neben dem CDU-Forum auch ein paar wenige andere Sites als Plattform für seine von Angst geprägten Weltsichten nutzt. Dass er auf diesen Paranoiker-Plattformen nicht gelöscht wird, überrascht eher wenig, befindet er sich dort doch in bester Gesellschaft mit Islamophobikern, pseudo-intellektuellen Rechtsaußen und anderen Kleingärtnern – man ist sich einig über Gefahren und Feinde.
Dass Trebman aber, der offenbar wiederholt und nicht allein das CDU-Forum mit mindestens zweifelhaften Aussagen bevölkert, mit seiner Hoffnung auf eine Homosexuellen-freie Welt im öffentlichen Forum einer demokratischen Partei (okay, es ist die CDU, aber trotzdem) nicht sofort gelöscht wird, ist ein Skandal. Oder eben: Wahlkampf 2.0 made in Germany. Man nimmt ja, wen man bekommt.
Wie arm wir doch sind (22. April 2009)
Dem Durchschnittsdeutschen, den es selbstverständlich gar nicht gibt, auf den die Statistiker allerdings bauen, nachdem sie ihn in die Welt gesetzt haben, verfügt über 1345 Euro (bitte hier klicken für die Aufstellung) Spielgeld im Monat. Alle lebensnotwenigen Ausgaben einschl. Steuern und Sozialabgaben sowie die Ausgaben für Miete, Mobilität und Lebensmittel sind da bereits abgezogen.
Es soll Regionen geben, in denen ein Bruchteil dieses Klimpergeldes dazu reichen muss, eine ganze, große Familie auf den Beinen zu halten. Auch hier bei uns gibt es reihenweise Leute, die über keinen einzigen Klimpereuro verfügen. Was also hat der saturierte Deutsche tatsächlich in der Tasche? All die Armen sind ja mit berücksichtigt worden, als man den Durchschnittsdeutschen errechnete.
Wer findet sich in dieser Rechnung eigentlich wieder?
16. April 2009
Neonazis nutzen Online-Netzwerk: Die vielen «Führer» auf Facebook
14 April 2009
Tod am Ostersonntag: Junges Paar stirbt bei Sex am See
Goebbels, SS und immer wieder Adolf Hitler: Das Online-Netzwerk Facebook ist voller Gruppen und Profile, in denen der Nationalsozialismus verherrlicht wird. Die Betreiber kennen das Problem und reagieren - zögerlich.
Ein Jogger hat zwei Leichen auf einem Parkplatz bei Krefeld entdeckt. Die Frau soll beim Liebesspiel gestorben sein. Glimpflich endete hingegen das Abenteuer zweier Norweger, die Sex auf der Autobahn probierten. Ja, Ja, beim Oster Sex sollte man mitlerweile aufpassen.
Klage gegen Daimler und Rheinmetall zugelassen: US-Gericht ebnet Weg für Apartheid-Klage (10. April 2009)
Sie hätten mit dem Apartheid-Regime kooperiert und damit Rassentrennung und Gewalt unterstützt, lautet der Vorwurf Tausender Opfer gegen deutsche und amerikanische Firmen. Jetzt können sie zur Verantwortung gezogen werden. Mal sehen was daraus wird.
Urteil des Landgerichts München: Nachdruck von Nazi-Zeitungen bleibt erlaubt (29.03.2009)
Sceenshot von Netzeitung
Der Freistaat Bayern hat vor Gericht gegen den Verleger der «Zeitungszeugen» verloren. Der Richter urteilte, das Urheberrecht des Landes sei nach 70 Jahren abgelaufen. Damit wurde aber zugleich ein Teil-Verbot ausgesprochen. Das historische Magazin «Zeitungszeugen» darf weiterhin NS-Blätter nachdrucken. des Magazins, dass das Urheberrecht an den bis Ende 1938 erschienenen Ausgaben der Zeitungen «Der «Völkische Beobachter» und «Der Angriff» abgelaufen ist. Somit kann Bayern den Nachdruck der von Adolf Hitler und Joseph Goebbels herausgegebenen Zeitungen nicht verbieten.
So schrubben und bleichen Sie Ihre alte Jeans wieder jung (22.03.2009)
eingereicht von Ronja gefunden in der
Bildrechte Bildzeitung
Textrecht Bildzeitung
Neon-Leggins, Chucks, Nietengürtel – die modischen Feindbilder der 80er feiern 2009 ihr Comeback.
Ganz vorn dabei auf dem „Das-gab’s-doch-schon-mal“-Laufsteg: Die Domestos Jeans.
So dann is uns ja ab dem Sommer garantiert, das alle pipimädchen und checkerjungs mit clorex jeans rumrennen...
Lohndumping für Hartz-IV-Empfänger abgelehnt (12.03.09)
Die Richter entschieden, dass die klagende ALG-II-Bezieherin keinen Discounter-Job für nur 4,50 Euro pro Stunde annehmen muss. Die Linke sieht in einem Urteil des Sozialgerichts Dortmund bereits Signalwirkung. Lehnt ein Langzeitarbeitsloser einen Job zu Dumpinglöhnen ab, darf ihm nicht das Arbeitslosengeld II gekürzt werden. Das hat das Sozialgericht Dortmund entschieden. Im konkreten Fall hatte eine Bochumerin es abgelehnt, für einen Brutto-Stundenlohn von 4,50 Euro bei einem Textildiscounter zu arbeiten. Daraufhin senkte die ARGE ihr für drei Monate die Leistungen um 30 Prozent.
«Motzt diesen Penner auf» heißt eine neue Webseite, auf der ein US-amerikanischer Obdachloser um Unterstützung wirbt. Es hagelt Kritik von Sozialverbänden. Doch Tim Edwards schöpft Hoffnung aus der ungewöhnlichen Idee.
So jetzt mache ich mal ein Weekend wieder komplett. Diesmal hatte ich auch meine Cam dabei und konnte einige Fotos machen.
Freitag Ska-Nigher im Tommy Haus:
Total fertig fuhren wir in TWH und feierten bis morgens. Der Nighter war wie immer. Nichts wo ich sagen würde es war außergewöhnlich.
Ronja & Eddy
Ronja, ich, Toad
Toad und ich
ich am labern
Chris und Ronja
Samstag war dann Surf Party im Tommy Haus, also wir wieder dort hin. Alex, den ich ja aus sehr frühren Zeiten kenne, und der dort DJ machte ist vorher zu mir gekommen und wir sind alle gemeinsam zum TWH gefahren.
Alex am Pult
Alex mit Ronja
Fotoversuch Eddy und ich
Josy und Ronja
Börnie und Josy
Ronja und Daniel
Ronja und Marco
Tanzfläche
Besoffener Nummer 1
Besoffener Nummer 2
Ich konnte ja nicht Nein sagen und somit hatte ich Sonntag einen Umzug .-( ich bin voll im Arsch. Toad hat mich Überredet bei Magda zu helfen. Wieder kein Essen und Trinken. Nie wieder sag ich euch, eine zwei Zimmerwohnung aus dem 2 Stock in den 4 Stock buckeln. Alles Altbau. Schöne scheisse. Morgen habe ich bestimmt Muskelkater
ich auf Couch
Toad und ich auf Couch
und freude wir hatten ein
Auto, wenn schon kein essen
Wochenende
71
Freitag, 06. März 2009 um 09:08
Administrator
Also was mache ich heute???
Also so wie es aussieht gehe ich heute Abend mit Ronja ins Tommy Haus weil da Ska-Nighter ist. Josy geht ins K17 um abzufeiern.
Morgen würde ich sagen, gehe ich ins Tommy Haus :-) / Da legt ja Alex auf (kenne ich aus sehr alten Zeiten)
Wenn ich das noch richtig im Kopf habe, dann habe ich Sonntag einen Umzug um 7:00 Uhr früh :-(
Ja so sieht erstmal die Planung für heute aus.
Arbeitsvermittler
72
Mittwoch, 04. März 2009 um 11:17
Administrator
So heute habe ich einen Termin beim Privaten Arbeitsvermittler, mal sehen was das wird (Ich kann mich ja weiter umhören, mehr Angebote, mehr Auswahl) . Ansonsten war ich gestern nicht beim Stammtisch, war total fertig und im Arsch. So ging es mir ja schon lange nicht mehr. Was ist sonst noch so die Tage passiert: Montag waren Ronja und Chris noch unten, somit haben wir dann zu viert (Josy, Ronja, Chris und Ich) uns unterhalten und viel gelacht. Chris wollte für das Fanzine von Josy einen Potze Bericht haben, da mein Weibchen ja außenstehend ist und das erstmal in der Potze/Drugstore war. Die Eindrücke die hängen geblieben sind. Sie hatte losgelegt und mir sind viele Sachen garnicht so aufgefallen auch wenn ich sie gesehen habe. Das liegt scheinbar daran wenn man sich dort ab und an mal bewegt und auch einen Teil der Leute kennt :-) aber wenn ein Erstbesucher dann mal so ein paar Dinge erzählt denkt man sich auch, oh mein Gott :-) doch so schlimm. Egal da gibts ja bald einen Bericht.
Ansonsten ist alles super, zweit Tage von Frauen bekocht worden, also Ronja und mein Schatz (Josy) und ich bekomme einen Bauch.
Bei Marc (Bruder) geht es auch wieder besser, ich hoffe einfach mal das es so bleibt. Er kann ja nicht nur immer scheisse erleben. Hatten jetzt ein paar längere Telefonate und es geht Bergauf.
Da ich ja gerade beim Kurs sitze und dann mal aus dem Fenster schaue, man könnte denken es ist Sommer. Dann geht man aber mal raus eine Rauchen und stellt dann fest, scheisse ist, ist immer noch kühl und ich kann noch nicht im T-Shirt rumrennen.
OH OH OH
73
Montag, 02. März 2009 um 08:48
Administrator
Was für ein Weekend. Ich versuche einfach mal meine Gedanken die mir durch den Kopf gehen oder gegangen sind in schriftlicher Form nieder zuschreiben.
Also Samstag war ich auf dem Festival im Drugstore/Potze Die Stimmung war nicht mehr so wie am Freitag. Es war einwenig voller aber von der Stimmung her wars nicht so der Hit. Ein teil des Tommy Hauses war diesmal auch anwesend, Freitag war kaum jemand vom TWH da aber halt am Samstag. Bin dort hingefahren mit Josy und Ronja. Auf dem Festival einige getroffen und einwenig gelabbert aber halt wenig Bands mir angeschaut.
Dann so ca. um 2 Uhr sind wir (Josy, Ronja und Ich) abgehauen Richtung K17 weil Josy Ihre Mutter dort feiern war, und die beiden sich schon eine weile nicht mehr gesehen hatten. Also K17 und irgendwann von dort nachhause total fertig (also ich auf jeden Fall).
So jetzt zu den Gedanken und Aktionen: Wir fangen mal an mit dem K17 weil der Rest erst am Sonntag passierte. Wir fahren ins K17 zu Josy Ihrer Mutter, nicht das was ich so schnell wollte, also Ihre Mutter kennenlernen mit Ihrem Lebensgefährten. Das erste mal im K17 und dann auch gleich Mama von Josy kennenlernen, zwei neue Dinge, fühlte mich sehr sehr wohl :-) Also den Rest des Abends nur drauf geachtet das ich nichts falsches sage oder tue, weiß ja auch nicht warum, aber so fühlte ich mich. Ist halt Josy Mutter. Das ist ja was anderes einen Elternteil kennen zu lernen beim Essen oder bei Kaffee und Kuchen als in einer Disco zwischen Feiern, Trinken und Tanzen. Denn Abend bzw die Stunden auch rumbekommen und Sonntag war dann der Richtige scheiss Tag. Ich lasse das jetzt mal weg das der Morgen noch Ok war und wir auch Autowaschen waren (Auto wieder sauber von außen und wenig Beulen und Schrammen vom Winter) Am Abend fing Josy an komisch zu werden, recht komische Stimmung, das merkte sogar ich. Nachdem Sie dann entlich rausgelassen hat was war oder ist, stand ich erstmal da und wußte nicht was ich sagen sollte. Voll der Hammer auf Kopf. Ging um eine Aktion auf dem Festival im Drugstore/Potze, hat jemanden getroffen den sie auch schon lange kennt und der mir auch bekannt war, ich persönlich mag Ihn nicht und wie ich später erfahren habe sie auch nicht, egal jetzt. Gespräch bzw Begrüßung zwischen den beiden und ich hatte das gefühl, ok die beiden zicken sich nur an, ist halt so. Ich gehe jetzt einfach mal nicht tiefer in das Thema ein aber was ich drauß gelernt habe, (An die Männerwelt: Hört immer hin wenn Frau sich unterhält, falls Gespräche aufs Aussehen, Figur, Klamotten kommen und es könnte nur eine Kleinigkeit an Beleidigung eurer Begleitperson stattfinden. Haut Ihn um, macht Ihn Mundtot, ein versehendliches Bier/Cola/Wasser auf die Hose oder sonst was, es ist einfacher das zu erklären warum Ihr gerade eventl. Ihren Bekannten, Freund oder auch einen Fremden was tut, also ein Gespräch zuführen warum Ihr das nicht mitgeschnitten habt oder warum Ihr nichts gemacht habt (Egal wie Ihr es verstanden habt oder nicht, einfach erstmal alles als Angriff sehen) lieber über Dinge reden müssen die man eventl bei anderen Vergeigt hat als mit seiner Freundin über eventl. Beleidigungen (Auch wenn Mann es nicht so sieht) reden müssen. Da stehste einfach nur da wie Dummarsch. Auch wenn du der Meinung bist dir fehlt da das hintergrund wissen oder sonstwas. So das wars erstmal
Festival Drugstore
74
Samstag, 28. Februar 2009 um 12:27
Administrator
Also gestern war ich in der Potze/Drugstore, das auf einen Freitag. Aber ok, wollte mich vorher nochmal hinlegen aber daraus wurde nichts. Also so gegen 22:00 Uhr hin mit Ronja.
Mein Weib hat ja die letzten Tage bei sich geschlafen und wollte auch nicht mit dort hin, Sie wollte mal ausschlafen und frisch und munter das Weekend beginnen.
Ja so wollte Sie wieder aussehen (dabei sieht sie immer frisch und munter aus, finde ich). Also ich mit Ronja hin.
Ronja bei mir auf der Coch.
Es war Richtig voll, und der alters Durchnitt lag weit über 16 Jahre :-) da fühlt man sich dann doch mal wohler. Also in beiden Läden Konzerte und natürlich wunderbar warm. Ne war ganz lustig aber um ca 2:00 Uhr sind Ronja und Ich dann abgehauen. Aber heute neuer Tag, neue Konzerte :-) Heute geht es ja weiter.
Ronja und Josy wollte eigentlich heute früh Shopping machen, aber daraus wurde irgendwie nichts, da Ronja sich nicht fühlt.
Jetzt noch ein Foto von Eddy und Matze und schon waren die Akku´s wieder leer von der scheiss Cam, ja ich und meine Cam
Mann sieht sehr viel drauf :-) aber egal mal wieder ein Foto von dort.
Cam ist aber neu aufgeladen und dann hoffe ich einfach mal das heute mehr Fotos gemacht werden können.
Aufstehen um 5 Uhr
75
Mittwoch, 25. Februar 2009 um 08:45
Administrator
Oh Oh oh, ja ich bin heute um 5 Uhr aufgestanden, da soll nochmal jemand sagen Arbeitslose schlafen bis sonstwann :-) Ne Josy muß ja so früh aufstehen und da bin ich dann heute mit wach geworden, aber nicht das man mit mir dann was anfangen kann, nein ich stand voll neben mir.
Da ich gestern ja aus Geldmangel nicht zum OI Mania Stammtisch gehen konnte, blieb ich daheim. Somit passierte es das Josy und ich ein ernstes Gespräch führten, was meine Gedankengänge durcheinander gebrachte. Da sie recht früh ins Bett ging, ging ich gestern auch recht früh ins Bett und somit fühle ich mich noch nicht ganz so gerädert wegen dem frühen aufstehen. Das kommt bestimmt noch.
Dann kurz zu einigen Mails die ich bekommen habe: Nein es läuft nichts schief mit der Statistik, es können tatsächlich mehrere Leute online sein und es ändert sich nichts an den Zugriffszahlen. Das liegt daran das ich das Programm so eingestellt habe das er nur neue IP Adressen dort ausweisen tut. Alle mir bekannten IP Adressen habe ich eingegeben und werden somit nicht mehr mitgezählt, genauso wie wenn jetzt jemand neues auf der Seite war und dann wieder kommt, er wird auch nicht mehr mitgezählt. Es wird jeder neue Besucher der mir nicht bekannt ist nur gezählt und das dann auch nur einmal. An meinen Listen sehe ich dann immer wer wann mal da war und was gemacht hat :-) Gibt schon schöne Programme muß ich mal so sagen.
Dann kurz zur Planung des Weekends. Meine Planung ist, das ich in die Potze gehe, da ist Festival zur unterstüzung des Tommy Hauses. Viele Bands und es kostet kein Eintritt. Also Freitag und Samstag. So das erstmal zu Planung.
neues Tool
76
Dienstag, 24. Februar 2009 um 10:58
Administrator
Richtig super bin ich heute nicht aus dem Bett gekommen. Aber mitlerweile bin ich recht fit :-)
ich habe ein neues Tool für meine Seite, auch wenn es noch nicht Richtig funktioniert, kann ich doch sehen das 50 Prozent der Zugriffe mitlerweile auf mein Tagebuch gehen, also sollte ich dieses auch führen. Ach ja, mein Gästebuch funktioniert auch wieder.
Ansonsten ist immer noch alles scheisse, es ist kalt und nass, ich freue mich auf den Sommer. Es ist ende des Monats, also brauche ich dazu auch nichts weiter schreiben. Ist halt alles scheisse und somit ist heute der Stammtisch auch gestorben (OI Mania Crew)
Update: Mein neues Tool sagt mir auch wer da war :-) Marc da hätteste ja ruhig mal was im GB hinterlassen können :-) ich sehe jetzt fast alles
P&D 2009
77
Sonntag, 22. Februar 2009 um 14:03
Administrator
P & D in Berlin
Also ich war dann tatsächlich noch auf dem P&D gewesen, Tageskarte. Das glaubt keiner was das für eine schlacht war wegen der blöden Tageskarte. Also Chris sagte es werden ab 17:00 Uhr Tageskarten verkauft vor dem P&D (Tageskarte 25,00 Euro) Also wir hier um 16:30 Uhr los und waren dann ca um 16:45 Uhr da. Oh scheisse watt für eine lange Schlange, scheisse scheisse. Also geschaut wenn man kennt und erstmal ein Stück nachvorne Chaos und gedrengel. 17:00 Uhr verkauf der Karten, dann schrie das Personal rum wegen irgendwelcher Listenkunden, scheisse also warten damit die abgearbeitet werden und der freie verkauf stattfindet. Auf jeden Fall nach ca 1 Stunde in der scheiss Kälte stehen ohne Kippe (weil ich die Zuhause vergessen hatte) drängeln ohne ende, meine Rippen taten mir weh von dem Kampf um die letzten Karten (weil es hieß 100 Tageskarten nur)
Also erstmal Nachhause aufwärmen und dann los. Schweine Kalt und Cam diesmal dabei aber trotzdem kaum Fotos gemacht :-(
Ronja
Josy und Ich
Josy und Ronja
Im Netz gefunden, ich auf P & D mal alleine :-)
Bühne
Nochmal Bühne
Es war recht Kühl dort. Bei den Getränken konnteste eine ganze weile anstehen (wenn du pech hattest 30 min) genauso wie bei den Klo´s. Aber ansonsten hat man wieder Gott und die Welt getroffen. OI Mania Crew war auch fast komplett anwesend. Also uns die Bands angeschaut und gefeiert soweit es ging mit wenig trinken und bei der wärme :-) Bei Cock Sparrer tobbte natürlich die ganze Halle, es waren kaum Leute irgendwo anders als in der Halle und feiert und sangen mit. Ne es war schon ein schönes Festival.
Heute bin ich erstmal fertig, bin so um ca 13:00 Uhr aufgestanden und versuche langsam wach zu werden
Scheiss Tag
78
Donnerstag, 19. Februar 2009 um 08:56
Administrator
also gestern war ein scheiss Tag, nichts ist so gelaufen wie ich es wollte oder ich mir es gewünscht hätte. Damit ich auch heute noch was von habe, habe ich die halbe Nacht nicht geschlafen und dementsprechend bin ich auch super ausgeschlafen :-( Sitze hier gerade beim Kurs und sehe aus wie ein Penner.
Alex gemailt
79
Dienstag, 17. Februar 2009 um 09:54
Administrator
Gestern abend ist Ronja noch vorbei gekommen und ich habe mir Ihre Haare angeschaut. Es entsteht eine neue Frisur, wenn alles fertig ist gibt es ein Foto davon, der übergang ist immer scheisse. Will jetzt nicht sagen das es schlecht aussieht aber es ist noch nicht fertig.
Irgendwann ist Chris auch noch runter gekommen und wir haben dann bis kurz nach 12:00 Uhr hier gesessen und gelabbert, was zur folge hatte das ich heute früh erstmal schön verpennt habe. Habe einfach mal wieder zuviel Cola getrunken und konnte deshalb nicht gleich einschlafen :-( Warum lerne ich eigentlich nicht.
So dann hat sich Alex gemeldet, der Alex den ich auf einer Geb-Party wieder getroffen habe (siehe Tagebuch letzten Sommer) und wo wir festgestellt haben das wir uns aus den 80zigern kennen. Wir haben zusammen gefeiert, abgehangen und sonst sone Sachen gemacht :-) ja die bewegten 80ziger. Auf jeden Fall hat er mir den Flyer geschickt
Wo er als nächstes auflegt.
Da werde ich doch gleich hin.
Gestern haben wir uns auch noch übers P & D unterhalten was jetzt ja am Week ist. Kann ja da wegen Geldmangel nicht hin und Chris sagte das ich es ja nicht verpassen dürfte. Aber mal sehen, sind ja noch ein paar Tage bis zum Weekend, mal sehen. Gestern sagte ich noch ich gehe heute zum Stammtisch aber so wie ich mich gerade fühle (wegen Verschlafen) gehe ich glaube ich nicht dahin, das hat sich ja damit erledigt. Bin einfach zu gerädert.
ich bleibe in Berlin
80
Montag, 16. Februar 2009 um 10:00
Administrator
Also ich bleibe jetzt doch in Berlin und werde hier meinen neuen Job anfangen.
Diese Entwicklung war nicht abzusehen aber es hat sich alles so ergeben. Meine Beziehung mit Diana ist zu ende. Leider konnte ich Ihr das alles nicht so mitteilen wie ich es wollte weil sich die ereignisse Überschlagen haben. Vom Heimweh, vermissen von Freunden und Bekannten über andere Frauen nachschauen bis hin zum Jobangebot. Bin ich ein Arsch? Es ist einfach scheisse gelaufen. So mehr schreibe ich jetzt erstmal nicht.
So da ich wieder Mails bekomme was den los ist bei mir oder was ich gemacht habe, ich habe die letzten Tage nicht viel gemacht. Deshalb habe ich auch nichts geschrieben.
Also Donnerstag glaube ich war ich bei Alex (DJ) drüben zum essen gewesen. Viel rumgelabbert (oh ja da merke ich ich wieder ich sollte doch jeden Tag schreiben) und über seine Auftritte geredet. Dann waren auch noch ein paar andere Gäste dort, damit es nicht ganz so langweilig ist beim essen:-)
Das gesammte Weekend habe ich nicht viel gemacht, weil ich irgendwie Blasenenzündung habe. Das ist vielleicht ein scheiss, hast das Gefühl das du alle 10 - 30 Minuten aufs Klo mußt und wenn du dann doch mal pissen kannst, dann brennt das auch noch. Sollte im Winter nicht so viel draußen pissen. Das ist mir eine lehre, hoffe ich mal. Deshalb war ich auch nicht weg und somit ist Barth (also mein Sohn) Samstag zu Sonntag zu mir gekommen und Dagny und Tom Tom konnten mal um die Häuser ziehen. Was sie auch taten und Sonntag mit dicken Kopf rumlagen.
Heute sitze ich wieder beim Kurs und habe 8 Stunden hier :-( so geht das die ganze Woche. Also wird glaube ich auch nichts großartiges passieren. 8 Stunden am Stück e-learning, geht ganz schön auf dem Kopf.
So jetzt sind erstmal alle wieder auf dem laufenden und ich auch wenn ich nach 10 Jahren mal wieder hier reinschaue :-)
Freitag hatte ich ja eine Karte im Briefkasten das was bei der Post liegt wo ich mich ja schon aufgeregt habe das der Scheiss Postbote das nicht bei Chris im Büro abgegeben hat. Naja, heute früh habe ich dann die scheiss Post gesucht und gefunden. Diana hat mir die Sachen geschickt die ich noch bei Ihr hatte, die Gute.
Sie hat alles gewaschen und zusammen gelegt, fand ich voll lieb. Sie hat meine Kiste genommen in der ich Ihre Sachen geschickt hatte. Ansonsten ist der Tag heute schon wieder oder immer noch scheisse :-(
Ronja will nachher rüberkommen, quatschen und keine Ahnung was wir dann noch machen.
Kiste von Diana aus Plaidt
So ich habe mich gestern doch dazu überreden lassen das Haus zu verlassen. Also bin ich mit Ronja und Chris zum Ska-Nighter in die Völkerfreundschaft gefahren. Mann war das voll, der Laden ist eindeutig zu klein für sowas. Fotos folgen, hatte meine Cam mal wieder nicht bei aber Skatja hatte Ihre bei und schoss auch ein paar Fotos. Tom Tom ist auch vorbei gekommen, war vor uns schon da und ist auch vor mir abgehauen weil er nicht mehr konnte. Viele Gespräche gehabt die mich aufbauten, fand ich schon ganz ok. Alex mit Freudin ist dann auch noch nach seiner Konzert Foto Promo vorbei gekommen, so um 1:30 Uhr und dann blieben wir alle nicht mehr ganz so lange. Glaube um 3:00 uhr Nachts war ich dann Zuhause.
Ach und die Welt ist klein, jemanden den ich in seinem GB geschrieben habe aus Bayern, der war gestern auch auf dem Ska-Nigher und er hat mich auch gleich wieder erkannt weil er hier auf meiner Seite war. ja ja die Welt ist klein.
(Skatja hat gerade Bilder geschickt)
Tom Tom, ich und Ronja in der Völkerfreundschaft
Lars und ich in der Völkerfreundschaft
Was aber ganz positiv war, es war ja nicht voll hell und somit hat nicht gleich jeder gesehen wie scheisse ich aussehe. So heute will ich einen ruhigen machen und Chris von oben und Ronja wollen nachher vorbei kommen wegen Hooligans II, also uns einen ruhigen Nachmittag machen. Das ist die Planung für heute
Also gestern war ein scheiss Tag, er hat richtig scheisse angefangen und wurde dann auch nicht besser. Josy und ich haben uns gestern getrennt, die einzellheiten sind egal auf jeden Fall haben wir uns gestern getrennt und Josy ist wieder bei sich in der Wohnung. Wie es Josy ausdrückt "Beziehung aufgrund unüberbrückbarer differenzen beendet"
Danach war mir erstmal nicht nach weg gehen oder überhaupt irgendwas zu machen. Also blieb ich Zuhause, was ich heute auch tun werde. Finde gammeln ist eine super Abschalt Möglichkeit. Ach ja und was ich so nebenbei mitbekommen habe gestern, es gibt einen zweiten Teil von Hooligan (hier klicken)
Mal sehn was heute der Tag bringt, trinke erstmal Kaffee und werde wach.
Sehe so aus wie ich mich
gerade fühle
Am Dienstag war ich beim OI Mania Stammtisch in der Herberge. Der Stammtisch war recht gut besucht. Was aber ein Teil der Tischgespräche waren, Wirtschaftskriese. Einige jetzt auf Kurzarbeit und andere merken in Ihren Jobs noch nichts. Also mich hat es letztes Jahr erwicht und einige scheint es dieses Jahr zu erwischen, das ist alles nicht gut.
Gestern, also am Mittwoch wollte eigentlich Alex vorbei kommen und Kochen aber er tauchte nicht auf. Heute ist Donnerstag, also ein Tag vor dem Wochenende und mir ist überhaupt nicht nach feiern zu mute :-( , aber das ist erstmal ein anderes Thema.
Also dieses Weekend war nicht viel. Ich habe einen ruhigen gemacht weil es mich seit Donnerstag mal wiede erwicht hat (Krank)
Scheiss Winter oder sagen wir mal so, scheiss Übergang, hört den das Wetter nie auf?? Heute fühle ich mich aber wieder frisch. Also ab Donnertag nichts gemacht, brav gewesen, nicht weg gegangen oder so und heute am Montag ist fast wieder alles gut. Zum Glück nicht so lange wie letztens. Dann ist Marc in Berlin angekommen, hatten zwar bis jetzt nicht viel voneinander weil Messe für Ihn war. Also ist er nur zum schlafen mal vorbei gekommen. Ach ja und einen kleinen Hund hatten wir zur pflege. Josy Ihre Freundin brauchte einen aufpasser für das kleine Ding, also brachte Josy Ihn mit. War wie eine Katze im Haushalt :-)
So am Dienstag war ich mal wieder beim OI Mania Stammtisch. Habe Josy von Arbeit abgeholt und dann sind wir da noch vorbei gefahren. War erstaunt das er mal wieder richtig gut besucht war. Aber ich war ja auch eine weile nicht mehr da :-)
Ansonsten ist nichts weiter passiert. Klein Josy ist nur weiter krank geworden und Ihr geht es nicht wirklich gut. Marc kommt heute Nacht bei mir an und bleibt ein paar Tage. Sonst erstmal keine Aktuellen begebenheiten.
Also ab heute gibt es eine neue Rubrik wo alles mal so reinkommt was eventl. wichtig ist an Termine, Bildung oder einfach mal zum Ablästern. Aber halt nicht sowas was jeder in Fanzine oder in irgendwelchen Foren lesen kann, da ist die Sicht ja oft nur eingeschränkt.
Die neue Rubrik ist "News / Klatsch und Tratsch"
Also viel Spaß beim Lesen.
Was gibt es sonst noch, mmhhh, ach ja mein Weib ist Krank, hat sich gestern scheinbar eine Erkältung zugezogen weil sie Radfahren mußte, schöne scheisse. Ach ja, und Schwimmi wurde in neues Becken gepackt und sauber gebürstet. Josy und Ronja haben da gestern extrem Hand angelegt nachdem beide festgestellt hatten das der Heizstab kaputt ist. Also erstmal wieder son Scheißding gekauft, jetzt hat das Schwimmi wieder um die 20 Grad in Ihrem Becken und alles ist gut.
N E W S Klatsch und Tratsch N E W S
ich habe jemanden gefunden der besser schreiben kann als ich, also gibt es jetzt eine neue Rubrik. Immer wenn ich was interessantes finde wird es umgesetzt in Bild und Schrift :-) Die News bleiben immer ein Jahr bestehen (falls die Liste zu lang wird gibt es Änderungen) und wird dann Archiviert. Viel Spaß beim Lesen und Bilden.
Falls Ihr auch auch einen Bericht habt der hier erscheinen soll, dann schickt Ihn mir an skinhead.chris@gmail.com danke
25. März 2009
Gebührenpflicht für Internet-PCs?: 5,76 Euro sorgen für Zwist bei deutschen Richtern
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat entschieden, die Rundfunkgebühr für Internet-PCs sei rechtmäßig. Damit geht der Streit in dieser Frage in die nächste Runde. Das letzte Wort muss das Bundesverwaltungsgericht sprechen.Sie war von Anfang an umstritten und wird wohl erst vom Bundesverwaltungsgericht entschieden: die Rechtmäßigkeit der Rundfunkgebühr für Internet-PCs. Bisher haben die Verwaltungsgerichte sehr unterschiedlich geurteilt.
Während die einen es als abwegig ansahen, dass ein Computer mit Internetanschluss etwa in einer Anwaltskanzlei zum Radiohören benutzt wird, beriefen sich die anderen auf den Wortlaut des Staatsvertrags. Danach ist die Gebühr fällig, wenn ein für den Radioempfang geeignetes Gerät «bereitgehalten» wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Besitzer es überhaupt dazu benutzen will.
Diese Position vertritt auch der Bayerische Verwaltungsgerichtshof mit seinem Urteil vom Dienstag. Er verurteilte einen Rechtsanwalt zur Zahlung der Gebühr für einen Computer in seiner Kanzlei. Gleichzeitig eröffneten die Richter den Weg zu einer höchstrichterlichen Klärung der Frage, denn sie ließen die Revision zum Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ausdrücklich zu.
Seit 2007 wird für Internet-PCs die Hörfunkgebühr von damals 5,52 Euro erhoben, die seit Anfang dieses Jahres 5,76 Euro beträgt. Ursprünglich war vorgesehen, die volle Fernsehgebühr von derzeit 17,98 Euro zu berechnen, nach Protesten von Berufsverbänden einigte man sich auf die Hörfunkgebühr als Kompromiss.Die Bundesländer wollten damit die technische Entwicklung berücksichtigen, die seit längerem den TV- und Radioempfang per Computer ermöglicht. Zur Kasse werden aber nur diejenigen gebeten, die nicht schon für einen Fernseher oder ein Radio die Gebühr bezahlen.
Nach zahlreichen Klagen gegen Gebührenbescheide argumentierten die Richter gegensätzlich. Das Verwaltungsgericht Würzburg gab zu bedenken, dass mit dem PC ohne großen technischen Aufwand Rundfunksendungen empfangen werden können und auch Programme zum Aufzeichnen ohne weiteres kostenlos im Internet zu haben sind. Auch in einem Büro werde oft Radio gehört und wenn kein anderes Gerät da sei, liege es «nicht fern, den internetfähigen PC als einzige Quelle auch zum Radioempfang zu nutzen». Also müsse die Gebühr bezahlt werden.
Ganz anders etwa das Wiesbadener Verwaltungsgericht. Ein «vernünftiger Durchschnittsbürger» werde unter einem Rundfunkempfangsgerät ein Radio oder Empfangsteil verstehen, das zumindest auch zum Zweck des Rundfunkempfangs angeschafft worden ist. Ein Radioempfang per Computer zu beruflichen Zwecken sei «eher fernliegend».Ähnlich sahen es die Kollegen in Münster. Internet-PCs könnten wie andere multifunktionale Geräte unterschiedlich genutzt werden, «aber typischerweise (noch) nicht als Rundfunkempfangsgeräte». Schließlich könne man Rundfunkprogramme auch mit Notebooks, UMTS-Handys und sogar mit internetfähigen Kühlschränken empfangen. (Klaus Koch, dpa)
Kritik an Verkaufsverbot für Red Bulls Cola-Drink:
«Auch in anderen Lebensmitteln fände man viel»
Religiöser Disput über Online-Netzwerk:
Muslime auf Facebook: Züchtig oder gar nicht
Fans der Cola von Red Bull sitzen in immer mehr Bundesländern auf dem Trockenen. Nach dem Fund von Kokainspuren in dem Energiedrink haben die Lebensmittel-Aufsichtsbehörden mehrerer Bundesländer das Getränk aus dem Verkehr gezogen. Nach Hessen und Nordrhein-Westfalen bestätigten am Wochenende auch Thüringen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen ein entsprechendes Verkaufsverbot. «Die Cola ist nicht gesundheitsgefährdend, aber sie verstößt gegen Lebensmittelrecht», sagte Thomas Schulz, Sprecher des Thüringer Gesundheitsministeriums, der Nachrichtenagentur dpa. «Auch wenn die nachgewiesene Substanz unbedenklich ist, handelt es sich rechtlich bei dem Getränk um kein Lebensmittel, sondern ein Betäubungsmittel.»
Das nordrhein-westfälische Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit (LIGA) hatte in der Cola Spuren von Kokain gefunden, die offensichtlich von einem dekokainierten Cocablatt-Extrakt stammen. Damit sei die Cola kein Lebensmittel mehr, sondern fällt nach Angaben des Bundesverbraucherschutzministeriums unter das Betäubungsmittelgesetz. Das Ministerium wies am Samstag erneut darauf hin, dass Verbraucherschutz Sache der Bundesländer sei und nur dort über ein mögliches Verkaufsverbot entschieden werden könne. Alle Länder hätten das LIGA-Gutachten bekommen, erklärte eine Sprecherin. Der Pharmakologe Fritz Sörgel hält die Maßnahmen gegen das Getränk für übertrieben.
Rund 700 muslimische Geistliche in Indonesien haben Internet-Communities wie Facebook jetzt grundsätzlich ihren Segen erteilt. Solange die Dienste nicht als Plattform für Lügen, Geschwätz und Flirten herhielten, dürften sie von gläubigen Muslimen genutzt werden, hieß es am Freitag nach einer zweitägigen Konferenz zu dem Thema im Entwurf der Abschlusserklärung.
Nutzer dürften keine allzu intimen Fragen stellen oder «vulgäres Handeln» unterstützen. Das sei auch in den Online-Communities verboten. Die Imame wiesen darauf hin, dass Facebook und andere «neue» Kommunikationsformen wie Mobiltelefone, Textnachrichten oder Videokonferenzen viele Vorteile böten. Ein Organisator der Konferenz in der Stadt Kediri auf der Insel Java, Narbil Haroen, hatte am Donnerstag erklärt: «Es ist notwendig, ein Edikt für virtuelle Netze zu erlassen, weil diese Online-Beziehungen sexuelle Begierden wecken könnten, was im Islam verboten ist.»
Die Imame riefen Facebook und andere Netzwerke wie Friendster auf, «unzüchtiges und pornografisches» Material zu löschen. Andernfalls wollten sie darauf hinwirken, dass die Internetseiten ganz blockiert werden, warnte die Nahdlatul Ulama, die größte muslimische Organisation Indonesiens, am Freitag.
Facebook nahm am Freitag zunächst nicht Stellung zur Haltung der Geistlichen. Das Unternehmen hat aber bereits vorher erklärt, dass die Nutzer über die Plattform vor allem mit Freunden und Familie Kontakt hielten oder sich über aktuelle Ereignisse austauschten. Indonesien ist nach Angaben von Facebook das Land mit dem höchsten Mitgliederzuwachs in Südostasien: Die Steigerung um 645 Prozent auf 831.000 Mitglieder war größer als in China oder Indien.Dabei haben im bevölkerungsreichsten muslimischen Land der Welt bislang weniger als ein halbes Prozent der 235 Millionen Einwohner eine Internetverbindung. Facebook ist in Indonesien inzwischen die am meisten aufgerufene Internet-Adresse - noch vor Google und Yahoo.
19. März 2009
Armutsbericht: Presseschau zum Armutsatlas: «Ein Teil fällt dramatisch hinten runter»
Die alarmierenden Befunde im Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes stoßen auf lebhaftes Echo in deutschen Zeitungen. Und jeder Kommentator scheint ein anderes Rezept zu empfehlen. Aber Ihr könnt es ja selber lesen:
Implosion droht
Kinder in Armut stärken
Langer Atem statt Strohfeuer
Der Mut der Vorfahren
Die größten Armutsrisiken bleiben Arbeitslosigkeit und fehlende Qualifikation. Dagegen helfen in erster Linie Investitionen ins Bildungssystem und die gezielte Förderung von Arbeitnehmern und Arbeitslosen. Das braucht einen längeren Atem als kurzfristiges Krisenmanagement durch Konjunkturpakete und Strohfeuer-Maßnahmen wie eine Abwrackprämie. Dafür zahlt sich eine solche Politik auch länger aus.
Städte wie Tuttlingen, Furtwangen oder Donaueschingen verdanken ihre gesunde wirtschaftliche Basis nicht staatlichen Programmen, sondern der Initiative, dem Einfallsreichtum und dem Mut der Vorfahren. Sie haben im letzten Jahrhundert Auswege aus der Not dieser an Rohstoffen armen Region gesucht. Doch der Wandel von der Landwirtschaft zur Industrie hat Generationen gedauert. Soviel Zeit haben die neuen Armutsregionen nicht. Hier ist staatliche Hilfe nötig. Kluge Politik hat Irland und Portugal aus der Armutsfalle befreit. Das Gleiche sollte doch auch in Vorpommern möglich sein.
Außenseiter ohne Zukunft
Wohlklingendes Entsetzen
Die – spärlichen – Reaktionen kommen einem seltsam bekannt vor: in wohlklingende Formulierungen gepacktes Entsetzen. Rasche Forderungen, etwa nach einer Anhebung von Hartz IV. Die x-te Diskussion über den Mindestlohn. Ansonsten Schulterzucken und Weitermachen. Ausdruck unser aller Ratlosigkeit. Ausruhen können wird man sich darauf allerdings nicht. Das Thema ist zu wichtig für platte populistische Wahlkampfparolen. Es ist aber auch zu wichtig, um dauerhaft ignoriert zu werden.
Ein Verteilungsproblem
Lehrstück für Vorpommern
Dass ausgerechnet die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg die Region ist, deren Bürger laut Studie am wenigsten von der Armut betroffen sind, mag auf den ersten Blick verwundern. Doch das einstige Armenhaus des Landes, getroffen von schweren Strukturkrisen wie dem Zusammenbruch der Textilindustrie und dem Abzug der Bundeswehr, hat sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen. Der Strukturwandel hin zu neuen zukunftsfähigen Industrien ist dort in vollem Gange. Dies mag für arme Regionen wie Vorpommern Lehrstück wie Vorbild sein.
(nz/dpa)
19.März 2009
Verfassungsschutzbericht 2008: Drastischer Anstieg rechter Straftaten
Besorgniserregende Entwicklung: In Deutschland stieg die Zahl politisch motivierter Straftaten im vergangenen Jahr auf einen Rekordstand. Vor allem das rechte Spektrum bereitet den Verfassungsschützern Sorge.
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Verfassungsschutzpräsident Heinz Fromm stellen an diesem Vormittag in Berlin den Verfassungsschutzbericht 2008 vor. Bereits vorab hat das Innenministerium bekannt gegeben, dass die Zahl der politisch motivierten Straftaten im vergangenen Jahr um mehr als elf Prozent auf 31.801 Delikte gestiegen ist - dies ist ein Rekordstand. Im rechten Spektrum wurde der stärkste Anstieg der Straftaten verzeichnet: plus 16 Prozent auf 20.422.
Der Bericht wird auch die neuesten Erkenntnisse der Verfassungsschützer über die NPD enthalten. Die SPD-Landesinnenminister waren bereits vor zwei Wochen vorgeprescht und hatten eine eigene Materialsammlung vorgelegt, um für einen neuen Anlauf zu einem NPD-Verbot zu werben. Bundesinnenminister Schäuble hatte den Vorstoß zurückgewiesen.
Zudem wird Deutschland vermehrt Ziel von Wirtschaftsspionage durch Internet-Angriffe. Dies geht laut «Handelsblatt» am Montag aus dem Verfassungsschutzbericht hervor. Demnach werden deutsche Unternehmen und Regierungsstellen zunehmend zum Ziel von Hackern, die im Auftrag ausländischer Geheimdienste arbeiten. «Hauptträger der Spionageaktivitäten in Deutschland sind derzeit die Russische Föderation und die Volksrepublik China», zitiert das Blatt aus dem Bericht. (dpa/AP)
18. März 2009
Facebook und die Holocaust-Leugner:
Netzwerk-Nazis sind nicht zu stoppen
Falscher Rechenschaftsbericht:
Millionenstrafe für NPD
Nach Protesten hat ein Online-Netzwerk reagiert und Profile von Holocaust-Leugnern gelöscht – sehr unvollständig. Maik Söhler über Facebook-Faschisten, skypende Hitlers und die twitternde Waffen-SS.
«Wir sind dann mal weg»: Wer dieser Tage auf den deutschsprachigen Seiten des Online-Netzwerkes Facebook nach den seit Wochen und Monaten bekannten Neonazis, Hitler-Verehrer-Gruppen und Holocaust-Leugnern sucht, wird nicht auf Anhieb fündig. Facebook hat jüngst viele dieser Profile gelöscht - weil sie gegen deutsches Recht verstoßen, wie die Betreiber es formulieren. Zuvor hatten Nutzer und Werbekunden protestiert.
In anderen Ländern, die solche Gesetze nicht erlassen haben, sind die meisten der Nazi-Profile nach wie vor online. Zwar löschte Facebook am Dienstag auch auf den englischsprachigen Seiten nach Beschwerden eines US-Anwalts zwei Nutzergruppen, in denen die Judenvernichtung im «Dritten Reich» bestritten wurde. Andere Holocaust-Leugner sind aber noch da.
Online-Spiegel der Gesellschaft
Auch beim weit verbreiteten Voice-over-IP-Anbieters Skype finden sich trotz Beschwerden an den Betreiber nach wie vor zahlreiche Nutzer aus aller Welt, die sich ins Nutzerverzeichnis als «Adolf Hitler», «Heinrich Himmler» oder «NSDAP» eingetragen haben. Hitler-Profile gibt es auf Bebo und Orkut, während sich die «Waffen-SS» auch im poppigen Myspace wohl fühlt.
Die rechtsextremistische NPD muss wegen eines fehlerhaften Rechenschaftsberichts rund 1,27 Millionen Euro Strafe an den Bundestag zahlen. Das entschied das Berliner Verwaltungsgericht am Freitag. Die Parlamentsverwaltung hatte der Partei Fehler im Rechenschaftsbericht 2007 vorgeworfen und eine Strafe von 2,5 Millionen Euro verhängt. Die NPD hatte gegen den Zahlungsbescheid des Bundestages geklagt. Das Verwaltungsgericht gab ihr teilweise recht und erachtete nur 635.677,90 Euro im Rechenschaftsbericht 2007 als falsch ausgewiesen. Laut Parteiengesetz muss die NPD den doppelten Betrag als Strafe zahlen.
In der Urteilsbegründung hieß es, die NPD habe es insbesondere unterlassen, die für das Jahr 2007 festgesetzten staatlichen Mittel in voller Höhe auszuweisen. Die Partei habe auf der Einnahmenseite bei der Position «Staatliche Mittel» unzulässigerweise nur den Betrag angegeben, der sich nach Abzug einer von ihr geleisteten Rückzahlung an den Bundestag ergeben hatte. Dadurch werde das Ausmaß der tatsächlichen Parteienfinanzierung nicht hinreichend deutlich, hieß es. Allerdings könne dieser Verstoß entgegen der Rechtsauffassung des Bundestages nur einmal sanktioniert werden, auch wenn er sich auf der Ausgabenseite nochmals auswirke. Deswegen halbierten die Richter die Strafe.
«Die Diskussion um eine Insolvenz der NPD wird damit beendet sein», frohlockte Parteichef Udo Voigt am Freitag unmittelbar nach dem Urteil. Er wolle aber dem Parteivorstand vorschlagen, Rechtsmittel einzulegen. Eine Entscheidung soll kommende Woche fallen. Voigt sagte, er rechne nicht damit, das es ein rechtskräftiges Urteil vor dem Ende des Jahres gebe werde.
Streit um Verbotsverfahren
Nach Erkenntnissen der Behörden hatte die NPD 2007 etwa 7200 Mitglieder. Seit 2006 sitzt sie im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern und seit 2004 im sächsischen Landesparlament. Anfang des Monats hatte die SPD den Streit über ein NPD-Verbot neu entfacht: Die fünf sozialdemokratischen Landesinnenminister legten eine 92-seitige Sammlung von Zitaten aus NPD-Publikationen vor, die die Verfassungsfeindlichkeit belegen soll.
Die Dokumentation soll die Forderung nach einem neuen Verbotsantrag beim Bundesverfassungsgericht untermauern. NPD-Chef Voigt war Ende April vom Berliner Kammergericht wegen Volksverhetzung und rassistischer Beleidigung des Fußballprofis Patrick Owomoyela zu sieben Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden.(dpa/AP)
13. März 2009
Flashmob zum Geburtstag des Grundgesetzes
Am 23. Mai wird das Grundgesetz 60 Jahre alt. Als Geburtstagsparty wird vor dem Reichstag in Berlin (aber auch in Frankfurt, Hamburg, München und anderswo) ein Flashmob veranstaltet und dort laut aus dem Grundgesetz vorgelesen, weil anscheinend hat die Politik die wichtigsten Passagen darin schlicht vergessen. Seinen Ausgang nahm die Idee auf dem Blog „MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren“, hier das Wiki um noch mehr Flashmobs zu organisieren. Weitersagen, mitmachen!
Flashmob Grundgesetz lesen (via Anke)
11. März 2009
Berlin:
Berlin in größter Krise seit 1945
10.Marz 2009
Verlagerung von Arbeitsplätzen:
Firma bietet Auslandsjob für 69 Euro im Monat
10.März 2009
Wirtschaftskrise und Porno:
Immer mehr Frauen Bewerben sich bei Porno Produktionen
Klingt das nicht verlockend? 69 Euro Monatsgehalt, natürlich bei Sechs-Tage-Woche. Und das ganze in Indien. Dieses Angebot erhielten Mitarbeiter einer Firma in Südfrankreich. Der Unmut ist groß.
Das Angebot an die Mitarbeiter ist unmissverständlich: Arbeiten Sie für uns künftig in Indien für 69 Euro im Monat. Natürlich gilt die Sechs-Tage-Woche. Dafür sind ein 13. Monatsgehalt und die Rentenversicherung garantiert. Was wie ein zynischer Witz erscheint, ist für Mitarbeiter der Textilfirma Carreman im südfranzösischen Castres wie Veronique Jacobé bitterer Ernst. «Das ist derart unmenschlich, dass ich gar nicht verstehe, wie man so einen Vorschlag machen kann», sagte die 44-Jährige der Tageszeitung «Le Parisien».
Es ist nicht der erste Fall in Frankreich: So bot ein Maschinenbauer im Elsass Mitarbeitern an, sie in Rumänien für 110 Euro im Monat weiter zu beschäftigen. Ein Unternehmen im bretonischen Hénin machte Angestellten ein Angebot, künftig für 230 Euro in der Türkei zu arbeiten.
Wo soll das alles noch hinführen, wann bekommen wir hier solche Angebote bitte??
Weltweit greift die Finanzkrise um sich, doch berichtet Lars Rutschmann, ein Schweizer Porno-Papst, nun in einem Interview von einer Branche, die von der Finanzkrise profitiert.
Der Zeitung "20min" sagte Rutschmann, dass mittlweile pro Woche bis zu sechs Bewerbungen von Frauen für einen Porno-Dreh eingehen. Bevor die Finanzkrise um sich griff, waren es gerade mal zwei Bewerbungen.
Weiter sagte Rutschmann allerdings auch, dass die finanziellen Vorstellungen oftmals "völlig überzogen" seien. Eine Sex-Szene bringt der Frau zwischen 250 und 400 Euro.
Quelle: www.express.de
Internet News
Weil wir gerade bei Internetsperren sind.
Sehr schöne Gegenaktion von Horst Klier:
Wir verstecken das Internet vor den Politikern. Dazu fügt man einfach den von Klaus bereitsgestellten CSS-Code in seine Webseite ein.
Muss nun einer der Studies im Bundestag eine Webseite, die den Code enthält, ausdrucken, bekommt er stattdessen dieses nette Stoppschild zu sehen. (Mehr Infos auf der Webseite Politiker Stopp)
StudiVZ gehört zu den wenigen sozialen Netzwerken, bei denen ich aus diversen Gründen kein Konto habe. Sonst hätte ich es eventuell schneller mitbekommen, dass das Portal zwar Profile aller möglichen Parteien zulässt, jenes der Piratenpartei aber gesperrt hat – offenbar ohne Angabe von Gründen.
Protokoll: Raus zum 1. Mai (Aus der Zitty Online Ausgabe, recht lustig geschrieben)
30. April
9.30 Uhr, Boxhagener Platz, Friedrichshain
Seit 8.00 Uhr gilt das Parkverbot rund um den Boxhagener Platz. Um halb zehn hat die Polizei bereits ganze Arbeit geleistet: Alle Autos, die am Morgen noch am Straßenrand abgestellt waren, sind abgeschleppt worden. Die Straßen sind leer – und auf einmal wird deutlich, wie breit sie eigentlich sind. Geschätzte zwölf Meter misst die Gärtnerstraße von der linken bis zur rechten Straßenseite. Normalerweise ist nur ein schmaler Streifen zwischen den geparkten Autos frei, jetzt habe ich die buckelsteinerne Piste ganz für mich alleine. Könnte man so ein Parkverbot nicht auch mal ohne Maikrawalle einführen?
21.00 Uhr, U-Bahnhof Samariterstraße, Friedrichshain
Zwei Polizisten, dank ihrer leuchtend gelben Weste mit der Aufschrift „Anti-Konflikt-Team“ schon von Weitem zu sehen, stehen beim Ausgang des U-Bahnhofs Samariterstraße in Friedrichshain. Ob schon etwas vorgefallen sei? „Uns haben ein paar Leute nach dem Weg zur Simon-Dach-Straße gefragt.“
1. Mai
0.15 Uhr, Mauerpark, Prenzlauer Berg
Polizeieinheiten in „Konflikt-Helfer“-Uniformen haben den Park bis auf zwei Eingänge abgesperrt. Dort werden alle Besucher kontrolliert, damit keine Glasflaschen mit hinein genommen werden. Die Stimmung ist ausgelassen, aber nicht aggressiv. Durch riesige Flutlichter ist das gesamte Areal taghell erleuchtet. Zwei Jugendliche stolpern mit vollen Plastikbechern überladen durch den Park: „Den Bierkasten mussten wir umfüllen, die Becher gab’s kostenlos von Alba, dem Basketballverein“.
0.20 Uhr, südlicher Stadtrand
In der lauen Luft hängt schwer der Duft von Flieder, eine Wolke schiebt sich vor den Mond. In den Rhododendren raschelt die Nachbarkatze auf nächtlichem Beutezug, ansonsten ist es ganz still.
2.25 Uhr, Mauerpark, Prenzlauer Berg
Um die wenigen Feuerstellen, die eingerichtet wurden, stehen noch immer Hunderte Menschen. Ein nicht mehr ganz junger Mann mit sehr teurer Kamera flucht, dass doch alles nur noch fake sei. „Hier ist einfach nichts mehr los. Ich hätte lieber gleich in die Bar 25 gehen sollen.“
6.40 Uhr, südlicher Stadtrand
Aus den Gärten hört man Vogelgezwitscher und das sanfte Zischeln von Rasensprengern.
10.15 Uhr, S-Bahnhof Köpenick
Ein bunter Haufen, der im Laufe des Mittags zu weit über 2.000 Menschen anwachsen wird, hat sich hier versammelt, um gegen das „Familienfest“ der NPD in deren Bundeszentrale in der Seelenbinderstraße zu demonstrieren. Man sieht Fahnen von der SPD, den Grünen, der Linken, von einigen Antifa-Gruppen, aber auch von Union Berlin. Petra Pau ist da, Walter Momper und später auch Gregor Gysi. Nach einigen Reden und ein paar Scharmützeln auf dem S-Bahnsteig, wo einige Demonstranten die Bahngleise blockieren, damit NPD-Leute hier nicht aussteigen können, setzt sich der Demonstrationszug in Bewegung, die Bahnhofstraße runter. Zwischendurch rumort es nochmal gewaltig, weil ein Typ aus einem Balkon den Hitlergruß gezeigt hat. Doch im Großen und Ganzen bleibt alles friedlich.
12.00 Uhr, Stadtrand
In der Lankwitzer Kleingartenkolonie wird eifrig gejätet, gewässert und gedüngt. „Nicht so viel schaffen“, ruft ein Hobbygärtner seiner Nachbarin über den Zaun zu, „Feiertag.“
13.30 Uhr, Winterfeldtplatz, Schöneberg
Beim traditionellen „Anrollern“ am 1. Mai zeigen sich fabrikneue wie liebevoll selbst zusammengeschraubte Roller und ihre stolzen Besitzer auf dem Winterfeldtplatz. Als all die Vespas, Schwalben, Piaggios bei der Startaufstellung der Kolone ihre Motoren länger heulen lassen, kommt die Polizei zu ihrem ersten Maieinsatz und mahnt zur Abfahrt. Alle fahren brav los.
13.30 Uhr, Mainzer Straße, Friedrichshain
Der Anblick parkplatzsuchender Autofahrer ist nichts Ungewöhnliches. Doch heute ist dieses Phänomen ausnahmsweise nicht zu beobachten. Zu groß wohl die Angst, dass dem Gefährt im Zuge einer 1.-Mai-Demo etwas zustoßen könnte. Parkplatzlücken, wohin man sieht. Und auch der Verkehr selbst ist äußerst gering. Wie breit auf einmal die Wohnstraße wirkt. Lange wird der Zustand der autofreien Zone wohl nicht anhalten, also nochmals schnell die Lücken nutzen und die Straße überqueren, wo man will.
14.00 Uhr, DGB-Kundgebung, Brandenburger Tor
Eine Demonstration wie im Bilderbuch: mit roten Fahnen, begeisterten Bauarbeitern, die auf ihren T-Shirts gegen Niedriglöhne protestieren, und feurigen Reden für Kündigungsschutz in Krisenzeiten. Allerdings dauert es eine Stunde, bis die erste Frau spricht.
15.00 Uhr, Myfest, Kreuzberg
Ein Kräftemessen gibt es nur zwischen der Anlage eines türkischen Cafés, das Vocalhouse aus seinen Boxen schmettern lässt, und dem Reggae-Soundsytem des Yaam auf der Bühne schräg gegenüber, das mit Streetfußball die türkischen und arabischen Jugendlichen bei Laune hält.
15.30 Uhr, Carl-Herz-Ufer, Kreuzberg
Kinder werden gestillt, die Hunde laufen frei, man badet in der Sonne und trinkt.
15.30 Uhr, Stadion Lichterfelde
In der Oberliga Nord gewinnt der Lichterfelder FC vor 101 zahlenden Zuschauern 3:1 gegen den FSV Bentwisch. Im Rotter-Kasino auf dem Stadiongeländer sitzen die Sportfans anschließend beim Bier.
16.00 Uhr, Mariannenplatz, Kreuzberg
Über den Straßen hängen dicke Rauchschwaden. Eine kurdische Familie neben der anderen verkaufen Grillgut, Backwaren und Couscous.
16.28 Uhr, Willhelmstraße, Mitte
Aus dem Zug, der dem Wagen der linken Gruppe FelS folgt, fliegen rund 60 Farbeier auf das Finanzministerium in der Wilhelmstraße. Die Polizisten sind komplett überrascht, das Anti-Konflikt-Team rennt durch die Gegend, kann aber niemanden fassen. Der DJ spielt derweil „The Power“ von Snap. Ein paar Demonstranten haben Farbspritzer abbekommen, wurden quasi Opfer von Friendly Fire. Sie hätten ihre Regenschirme spannen sollen.
17.00 Uhr, Mauerpark, Prenzlauer Berg
Grillen, Chillen, Sonnenbaden. Der Park ist voll. Ein junger Mann, Mitte 20, kurzes Haar und verwaschenes T-Shirt, hat einen Strick zwischen zwei Bäumen gespannt. Gekonnt balanciert er darauf und versucht kompliziert aussehende Seiltänzertricks. Kaum jemand nimmt Notiz von ihm.
17.12 Uhr, Biesenbrow, Schorfheide
Ein junger Falke nimmt Logenplatz auf dem toten Baum des angrenzenden Grundstücks, nicht ganz zehn Meter von uns entfernt, und verspeist seelenruhig eine Maus.
17.20 Uhr, Oranienburger Straße, Mitte
Die Annie-Leibowitz-Ausstellung im Postfuhramt ist so überfüllt, dass für 30 Minuten die Türen geschlossen werden müssen. In der Auguststraße stehen Kunstgenießer mit den anlässlich des Galerien-Wochenende ausgeschenkten Freigetränken auf dem Bürgersteig und blinzeln in die Sonne. Touristen-Gruppen schieben sich vorbei.
18.00 Uhr, Brunnenstraße, Mitte
In der Galerie CON.form bewundern die Besucher die handgewebten Plattenbau-Fassaden der Designerin Masako Tomokiyo.
18.50 Uhr Ecke Revaler/ Warschauer Straße, Friedrichshain
Bei der Sparkassen-Filiale steht eine kleine Gruppe Jugendlicher. „Das ist doch alles Scheiße!“ Dort, wo normalerweise Glasfassaden mit ihren Schriftzügen günstige Kredite und Sparbücher anpreisen, befinden sich heute Wände aus Hartplastik. Aufgezogen, um das Gebäude vor Stein- oder Flaschenwürfen vereinzelter Demonstranten zu schützen. Kein Zugang für jene, die Geld abheben wollten. „Warum haben die dicht gemacht?“, wendet sich ein Mädchen an die Gruppe. „1. Mai, Baby“, lautet die lapidare Antwort ihres Freundes.
19.10 Uhr, Görlitzer Park, Kreuzberg
Das Mädchen mit dem Blumenband in den Haaren schreibt hektisch eine SMS, dann telefoniert sie. Ihre Freunde sollten jetzt schnell kommen. Denn hier schlägt die eben noch gemütlich vor sich blubbernde Party langsam so richtig Blasen. Die Sonne taucht die wippende Masse auf der Wiese in ein warmes Licht. Jeder Break, den der DJ jetzt spielt, wird euphorisch bejubelt und mit Pfiffen begleitet. „Hoch die Tassen“ heißt die Party, Veranstalter Georg ist zufrieden. „Ist fast so gut wie vor vier Jahren.“
19.30 Uhr, Kollwitzplatz, Prenzlauer Berg
Budenzauber und Kettenkarussell auf der Kollwitzstraße. Kinder werden an Gummiseilen in die Luft katapultiert und weich von großen Trampolins aufgefangen. Genervte Fahrradfahrer schlängeln sich durch die Gruppen aus Luftballon schwenkenden Familien und Touristen mit Scheckkarten großen Kameras und faltbaren Stadtplänen. Ein Straßenmusiker gibt mit einer am Fuß befestigten Trommel sich selbst den Takt vor und spielt mit verzerrter E-Gitarre den Stones Klassiker „Sympathy for the devil“.
19.40 Uhr, Stralauer Allee, Friedrichshain
Alle Brücken nach Kreuzberg sind von Motorradstreifen der Polizei gesperrt.
20.10. Uhr, Schlesische Straße, Kreuzberg
Terence Koh, der „nächste Andy Warhol“ und Kunst-Superstar sitzt müde im Büro der Galerie Peres Projects. Kein Sammler des Gallery Weekends schaffte es zur Vernissage, die Polizei lässt den Limousinenservice nicht durch.
21.40 Uhr, Nord-Neukölln
Man hört die Polizeihubschrauber, die über den Krawallen in Kreuzberg schweben.
22.00 Uhr, Kottbusser Damm, Kreuzberg
Die gesamte Straße ist mit Polizeiwagen zugeparkt. Vor einigen sitzen ein paar Menschen in Handschellen. Zum Myfest kommt niemand mehr durch. Die Polizei hat das gesamte Kottbusser Tor eingekesselt. Nach den Randalen während der Revolutionären 1. Mai Demonstration um 18 Uhr „hat’s wohl Ärger gegeben“, sagt einer der Polizisten mit sächsischem Akzent. Ob das gesamte Myfest damit vorbei ist, weiß weder er noch einer seiner Kollegen. „Geht zum Spreewaldplatz“, ruft ein Mittzwanziger mit Rucksack und Caipirinha in der Hand. Wir folgen der Aufforderung und landen auf einem Outdoorrave. Vor einem der Cafés steht ein DJ und beglückt eine riesige Menschentraube mit elektronischen Beats. Diese antwortet jubelnd, kreischend, tanzend mit den Armen in der Luft.
22.00 Uhr, südlicher Stadtrand
Über den Gärten hängt der Geruch von Gegrilltem. Irgendwo bellt ein Hund. Ansonsten ist es still.
Autoren:Jochen Barthel, Daniel Boese, Felix Denk, Stefan Guther, Bettina Homann, Franziska Klün, Joe Metzroth, Kai Roeger, Simone Schöpf, Martin Schwarz, Friedhelm Teicke, Claudia Wahjudi
3. Mai 2009
Gewalt, nachdem Berliner Polizei Demo beendete:
200 Festnahmen nach schweren Mai-Krawallen
3. Mai 2009
Polizeigewerkschaft warnt nach Mai-Krawallen:
«Nur eine Frage der Zeit, bis es Tote gibt»
Allein in Berlin waren 6000 Polizisten im Einsatz: Früher und heftiger als in den Jahren zuvor eskalierte in der Nacht des 1. Mai die Gewalt. Neben Kreuzberg flogen auch im Hamburger Schanzenviertel Steine und Flaschen.
In Berlin und Hamburg ist es am Abend des 1. Mai zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Linksautonomen und der Polizei gekommen. Besonders im Berliner Stadtteil Kreuzberg ist früher und heftiger als in den Vorjahren die Gewalt eskaliert. Über Stunden attackierten betrunkene Randalierer, vermummte Linksautonome und junge Ausländer die Polizei mit Flaschen und Steinen. Auch mindestens zwei Brandsätze mit Benzin wurden auf Beamte geschleudert. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas, Schlagstöcke und Pfefferspray ein. Insgesamt soll es laut Sicherheitskreisen rund 200 Festnahmen gegeben haben.
Bei Krawallen im Hamburger Schanzenviertel sind in der Nacht zum Samstag sechs Polizisten verletzt worden. Die Polizei nahm nach eigenen Angaben 23 Personen aus der linken Szene fest. Beamte seien «massiv mit Steinen beworfen» worden, erklärte ein Sprecher. Daraufhin wurden Wasserwerfer eingesetzt. Die Randalierer warfen Böller, legten in einem Park Feuer und setzten einen Porsche in Brand. Insgesamt waren knapp 200 Randalierer auf den Straßen. Neben den Festnahmen nahm die Polizei weitere 24 Personen vorübergehend in Gewahrsam.
In Berlin habe es 289 Festnahmen gegeben, so Polizeipräsident Dieter Glietsch. Dort waren rund 6000 Polizisten im Einsatz, 273 won ihnen wurden verletzt, 14 so schwer, dass sie nicht weiterarbeiten konnten. Dies sei eine «neue Qualität der Gewalt», so Glietsch weiter. Einige Straßen in Berlin-Kreuzberg waren verwüstet, nicht nur Pflastersteine, auch Platten wurden aus Gehwegen als Wurfgeschosse herausgerissen. Die U-Bahn-Station Kottbusser Tor musste geschlossen werden. Die Ärzte mussten vor allem klaffende Kopfwunden behandeln. Einige Demonstranten waren bewusstlos, auch ein Passant wurde schwer verletzt.
1. Mai 2009
Kleinere Ausschreitungen:
Berliner Walpurgisnacht blieb fast friedlich
1. Mai 2009
Vor dem 1. Mai in Berlin:
Autonome kündigen «soziale Unruhen» an
In der Nacht zum 1. Mai ist es in Berlin wie in den Vorjahren zu Ausschreitungen gekommen. Nach Mitternacht stand im Stadtteil Friedrichshain eine teils aggressive und betrunkene Menge von rund 200 Personen der Polizei gegenüber. Die Beamten wurden mit Flaschen und Steinen beworfen. Insgesamt nahm die Polizei bis zum Morgen 49 Randalierer fest, 48 Beamte wurden zumeist leicht verletzt.
Die Anzeichen verdichten sich, dass Autonome Gruppen ihre 1.-Mai-Kawalle besonders heftig ausfallen lassen möchten. «Wir wollen explizit soziale Unruhen, und wir werden am 1. Mai unser Möglichstes tun, sie zu erreichen.», zitierte die Online-Ausgabe der «Frankfurter Rundschau» Markus Bernhardt von der Autonomen Gruppe «Klassenkämpferischer Block».
29. April 2009
Landgericht Köln muss entscheiden:
Facebook verklagt StudiVZ auch in Deutschland
29. April 2009
Deutsche Zuwanderungspolitik:
Sprachtest verhindert viele Einbürgerungen
Das Online-Netzwerk Facebook hat seinen Konkurrenten StudiVZ nun auch in Deutschland vor dem Landgericht Köln verklagt. StudiVZ sei ein Plagiat des US-amerikanischen Facebook-Originals, lautet nach Angaben der Gerichtspressestelle die in der ersten mündlichen Verhandlung am Dienstag vorgelegte Klage.
Nach der Einführung strengerer Anforderungen für einen deutschen Pass ist die Zahl der Einbürgerungen im vergangenen Jahr drastisch zurückgegangen. Die «Süddeutsche Zeitung» berichtet unter Berufung auf Antworten auf Parlaments-Anfragen der Linkspartei und eine eigene Umfrage unter einzelnen Ländern von einem Rückgang um mindestens 15 Prozent.
29. April 2009
Berlin Kreuzberg eventl. bald ohne das SO36 ?
Hier muß nicht viel geschrieben werden, einfach auf den link klicken und das ganze Ausmaß kann auf der Seite nachgelesen werden.
Egal ob man den Laden mag oder nicht, er gehört mit zu Berlin Kreuzberg seit den 80zigern und es sind viele Kult-Bands dort auf die Bühne gestiegen.
Dienstag, 28. April 2009
Das CDU-Forum klärt auf: Homosexualität ist heilbar
Im Diskussionsforum der CDU werden Kommentare nach strengen Regeln moderiert, denn es soll ja alles anständig zugehen. Leider gelten diese Regeln offenbar nicht für die veröffentlichten Artikel, oder die CDU-Moderatoren sind allesamt im Urlaub oder Ruhestand. Denn wie sonst sollte man es erklären, dass dort seit fast einer Woche in einem Artikel zu lesen ist:
Der Autor dieser Zeilen ist Jochen Trebmann, der neben dem CDU-Forum auch ein paar wenige andere Sites als Plattform für seine von Angst geprägten Weltsichten nutzt. Dass er auf diesen Paranoiker-Plattformen nicht gelöscht wird, überrascht eher wenig, befindet er sich dort doch in bester Gesellschaft mit Islamophobikern, pseudo-intellektuellen Rechtsaußen und anderen Kleingärtnern – man ist sich einig über Gefahren und Feinde.
Dass Trebman aber, der offenbar wiederholt und nicht allein das CDU-Forum mit mindestens zweifelhaften Aussagen bevölkert, mit seiner Hoffnung auf eine Homosexuellen-freie Welt im öffentlichen Forum einer demokratischen Partei (okay, es ist die CDU, aber trotzdem) nicht sofort gelöscht wird, ist ein Skandal. Oder eben: Wahlkampf 2.0 made in Germany. Man nimmt ja, wen man bekommt.
Wie arm wir doch sind (22. April 2009)
Dem Durchschnittsdeutschen, den es selbstverständlich gar nicht gibt, auf den die Statistiker allerdings bauen, nachdem sie ihn in die Welt gesetzt haben, verfügt über 1345 Euro (bitte hier klicken für die Aufstellung) Spielgeld im Monat. Alle lebensnotwenigen Ausgaben einschl. Steuern und Sozialabgaben sowie die Ausgaben für Miete, Mobilität und Lebensmittel sind da bereits abgezogen.
Es soll Regionen geben, in denen ein Bruchteil dieses Klimpergeldes dazu reichen muss, eine ganze, große Familie auf den Beinen zu halten. Auch hier bei uns gibt es reihenweise Leute, die über keinen einzigen Klimpereuro verfügen. Was also hat der saturierte Deutsche tatsächlich in der Tasche? All die Armen sind ja mit berücksichtigt worden, als man den Durchschnittsdeutschen errechnete.
Wer findet sich in dieser Rechnung eigentlich wieder?
16. April 2009
Neonazis nutzen Online-Netzwerk:
Die vielen «Führer» auf Facebook
14 April 2009
Tod am Ostersonntag:
Junges Paar stirbt bei Sex am See
Ja, Ja, beim Oster Sex sollte man mitlerweile aufpassen.
Klage gegen Daimler und Rheinmetall zugelassen: US-Gericht ebnet Weg für Apartheid-Klage (10. April 2009)
Sie hätten mit dem Apartheid-Regime kooperiert und damit Rassentrennung und Gewalt unterstützt, lautet der Vorwurf Tausender Opfer gegen deutsche und amerikanische Firmen. Jetzt können sie zur Verantwortung gezogen werden. Mal sehen was daraus wird.
Urteil des Landgerichts München: Nachdruck von Nazi-Zeitungen bleibt erlaubt (29.03.2009)
So schrubben und bleichen Sie Ihre alte Jeans wieder jung (22.03.2009)
eingereicht von Ronja gefunden in der
Textrecht Bildzeitung
Neon-Leggins, Chucks, Nietengürtel – die modischen Feindbilder der 80er feiern 2009 ihr Comeback.
Ganz vorn dabei auf dem „Das-gab’s-doch-schon-mal“-Laufsteg: Die Domestos Jeans.
So dann is uns ja ab dem Sommer garantiert, das alle pipimädchen und checkerjungs mit clorex jeans rumrennen...
ich freu mich jetzt schon!
Wer den ganzen Artikel lesen möchte in der Bildzeitung, bitte hier klicken
Lohndumping für Hartz-IV-Empfänger abgelehnt (12.03.09)
Die Richter entschieden, dass die klagende ALG-II-Bezieherin keinen Discounter-Job für nur 4,50 Euro pro Stunde annehmen muss. Die Linke sieht in einem Urteil des Sozialgerichts Dortmund bereits Signalwirkung.
Lehnt ein Langzeitarbeitsloser einen Job zu Dumpinglöhnen ab, darf ihm nicht das Arbeitslosengeld II gekürzt werden. Das hat das Sozialgericht Dortmund entschieden. Im konkreten Fall hatte eine Bochumerin es abgelehnt, für einen Brutto-Stundenlohn von 4,50 Euro bei einem Textildiscounter zu arbeiten. Daraufhin senkte die ARGE ihr für drei Monate die Leistungen um 30 Prozent.
Der «erste Online-Penner der Welt» (11.03.09)
Foto: AP
Streaming live video by Ustream
«Motzt diesen Penner auf» heißt eine neue Webseite, auf der ein US-amerikanischer Obdachloser um Unterstützung wirbt. Es hagelt Kritik von Sozialverbänden. Doch Tim Edwards schöpft Hoffnung aus der ungewöhnlichen Idee.
seine Webseite: http://www.pimpthisbum.com/
So jetzt mache ich mal ein Weekend wieder komplett. Diesmal hatte ich auch meine Cam dabei und konnte einige Fotos machen.
Freitag Ska-Nigher im Tommy Haus:
Total fertig fuhren wir in TWH und feierten bis morgens. Der Nighter war wie immer. Nichts wo ich sagen würde es war außergewöhnlich.
Ronja & Eddy
Ronja, ich, Toad
Toad und ich
ich am labern
Chris und Ronja
Samstag war dann Surf Party im Tommy Haus, also wir wieder dort hin. Alex, den ich ja aus sehr frühren Zeiten kenne, und der dort DJ machte ist vorher zu mir gekommen und wir sind alle gemeinsam zum TWH gefahren.
Alex am Pult
Alex mit Ronja
Fotoversuch Eddy und ich
Josy und Ronja
Börnie und Josy
Ronja und Daniel
Ronja und Marco
Tanzfläche
Besoffener Nummer 1
Besoffener Nummer 2
Ich konnte ja nicht Nein sagen und somit hatte ich Sonntag einen Umzug .-( ich bin voll im Arsch. Toad hat mich Überredet bei Magda zu helfen. Wieder kein Essen und Trinken. Nie wieder sag ich euch, eine zwei Zimmerwohnung aus dem 2 Stock in den 4 Stock buckeln. Alles Altbau. Schöne scheisse. Morgen habe ich bestimmt Muskelkater
ich auf Couch
Toad und ich auf Couch
und freude wir hatten ein
Auto, wenn schon kein essen
Also was mache ich heute???
Also so wie es aussieht gehe ich heute Abend mit Ronja ins Tommy Haus weil da Ska-Nighter ist. Josy geht ins K17 um abzufeiern.
Morgen würde ich sagen, gehe ich ins Tommy Haus :-) / Da legt ja Alex auf (kenne ich aus sehr alten Zeiten)
Wenn ich das noch richtig im Kopf habe, dann habe ich Sonntag einen Umzug um 7:00 Uhr früh :-(
Ja so sieht erstmal die Planung für heute aus.
So heute habe ich einen Termin beim Privaten Arbeitsvermittler, mal sehen was das wird (Ich kann mich ja weiter umhören, mehr Angebote, mehr Auswahl) .
Ansonsten war ich gestern nicht beim Stammtisch, war total fertig und im Arsch. So ging es mir ja schon lange nicht mehr. Was ist sonst noch so die Tage passiert:
Montag waren Ronja und Chris noch unten, somit haben wir dann zu viert (Josy, Ronja, Chris und Ich) uns unterhalten und viel gelacht. Chris wollte für das Fanzine von Josy einen Potze Bericht haben, da mein Weibchen ja außenstehend ist und das erstmal in der Potze/Drugstore war. Die Eindrücke die hängen geblieben sind. Sie hatte losgelegt und mir sind viele Sachen garnicht so aufgefallen auch wenn ich sie gesehen habe. Das liegt scheinbar daran wenn man sich dort ab und an mal bewegt und auch einen Teil der Leute kennt :-) aber wenn ein Erstbesucher dann mal so ein paar Dinge erzählt denkt man sich auch, oh mein Gott :-) doch so schlimm. Egal da gibts ja bald einen Bericht.
Ansonsten ist alles super, zweit Tage von Frauen bekocht worden, also Ronja und mein Schatz (Josy) und ich bekomme einen Bauch.
Bei Marc (Bruder) geht es auch wieder besser, ich hoffe einfach mal das es so bleibt. Er kann ja nicht nur immer scheisse erleben. Hatten jetzt ein paar längere Telefonate und es geht Bergauf.
Da ich ja gerade beim Kurs sitze und dann mal aus dem Fenster schaue, man könnte denken es ist Sommer. Dann geht man aber mal raus eine Rauchen und stellt dann fest, scheisse ist, ist immer noch kühl und ich kann noch nicht im T-Shirt rumrennen.
Was für ein Weekend. Ich versuche einfach mal meine Gedanken die mir durch den Kopf gehen oder gegangen sind in schriftlicher Form nieder zuschreiben.
Also Samstag war ich auf dem Festival im Drugstore/Potze Die Stimmung war nicht mehr so wie am Freitag. Es war einwenig voller aber von der Stimmung her wars nicht so der Hit. Ein teil des Tommy Hauses war diesmal auch anwesend, Freitag war kaum jemand vom TWH da aber halt am Samstag. Bin dort hingefahren mit Josy und Ronja. Auf dem Festival einige getroffen und einwenig gelabbert aber halt wenig Bands mir angeschaut.
Dann so ca. um 2 Uhr sind wir (Josy, Ronja und Ich) abgehauen Richtung K17 weil Josy Ihre Mutter dort feiern war, und die beiden sich schon eine weile nicht mehr gesehen hatten. Also K17 und irgendwann von dort nachhause total fertig (also ich auf jeden Fall).
So jetzt zu den Gedanken und Aktionen:
Wir fangen mal an mit dem K17 weil der Rest erst am Sonntag passierte. Wir fahren ins K17 zu Josy Ihrer Mutter, nicht das was ich so schnell wollte, also Ihre Mutter kennenlernen mit Ihrem Lebensgefährten. Das erste mal im K17 und dann auch gleich Mama von Josy kennenlernen, zwei neue Dinge, fühlte mich sehr sehr wohl :-) Also den Rest des Abends nur drauf geachtet das ich nichts falsches sage oder tue, weiß ja auch nicht warum, aber so fühlte ich mich. Ist halt Josy Mutter. Das ist ja was anderes einen Elternteil kennen zu lernen beim Essen oder bei Kaffee und Kuchen als in einer Disco zwischen Feiern, Trinken und Tanzen. Denn Abend bzw die Stunden auch rumbekommen und Sonntag war dann der Richtige scheiss Tag.
Ich lasse das jetzt mal weg das der Morgen noch Ok war und wir auch Autowaschen waren (Auto wieder sauber von außen und wenig Beulen und Schrammen vom Winter) Am Abend fing Josy an komisch zu werden, recht komische Stimmung, das merkte sogar ich. Nachdem Sie dann entlich rausgelassen hat was war oder ist, stand ich erstmal da und wußte nicht was ich sagen sollte. Voll der Hammer auf Kopf.
Ging um eine Aktion auf dem Festival im Drugstore/Potze, hat jemanden getroffen den sie auch schon lange kennt und der mir auch bekannt war, ich persönlich mag Ihn nicht und wie ich später erfahren habe sie auch nicht, egal jetzt. Gespräch bzw Begrüßung zwischen den beiden und ich hatte das gefühl, ok die beiden zicken sich nur an, ist halt so.
Ich gehe jetzt einfach mal nicht tiefer in das Thema ein aber was ich drauß gelernt habe,
(An die Männerwelt: Hört immer hin wenn Frau sich unterhält, falls Gespräche aufs Aussehen, Figur, Klamotten kommen und es könnte nur eine Kleinigkeit an Beleidigung eurer Begleitperson stattfinden. Haut Ihn um, macht Ihn Mundtot, ein versehendliches Bier/Cola/Wasser auf die Hose oder sonst was, es ist einfacher das zu erklären warum Ihr gerade eventl. Ihren Bekannten, Freund oder auch einen Fremden was tut, also ein Gespräch zuführen warum Ihr das nicht mitgeschnitten habt oder warum Ihr nichts gemacht habt (Egal wie Ihr es verstanden habt oder nicht, einfach erstmal alles als Angriff sehen)
lieber über Dinge reden müssen die man eventl bei anderen Vergeigt hat als mit seiner Freundin über eventl. Beleidigungen (Auch wenn Mann es nicht so sieht) reden müssen. Da stehste einfach nur da wie Dummarsch. Auch wenn du der Meinung bist dir fehlt da das hintergrund wissen oder sonstwas. So das wars erstmal
Also gestern war ich in der Potze/Drugstore, das auf einen Freitag. Aber ok, wollte mich vorher nochmal hinlegen aber daraus wurde nichts. Also so gegen 22:00 Uhr hin mit Ronja.
Mein Weib hat ja die letzten Tage bei sich geschlafen und wollte auch nicht mit dort hin, Sie wollte mal ausschlafen und frisch und munter das Weekend beginnen.
Ja so wollte Sie wieder aussehen (dabei sieht sie immer frisch und munter aus, finde ich). Also ich mit Ronja hin.
Ronja bei mir auf der Coch.
Es war Richtig voll, und der alters Durchnitt lag weit über 16 Jahre :-) da fühlt man sich dann doch mal wohler. Also in beiden Läden Konzerte und natürlich wunderbar warm. Ne war ganz lustig aber um ca 2:00 Uhr sind Ronja und Ich dann abgehauen. Aber heute neuer Tag, neue Konzerte :-) Heute geht es ja weiter.
Ronja und Josy wollte eigentlich heute früh Shopping machen, aber daraus wurde irgendwie nichts, da Ronja sich nicht fühlt.
Jetzt noch ein Foto von Eddy und Matze und schon waren die Akku´s wieder leer von der scheiss Cam, ja ich und meine Cam
Mann sieht sehr viel drauf :-) aber egal mal wieder ein Foto von dort.
Cam ist aber neu aufgeladen und dann hoffe ich einfach mal das heute mehr Fotos gemacht werden können.
Oh Oh oh, ja ich bin heute um 5 Uhr aufgestanden, da soll nochmal jemand sagen Arbeitslose schlafen bis sonstwann :-) Ne Josy muß ja so früh aufstehen und da bin ich dann heute mit wach geworden, aber nicht das man mit mir dann was anfangen kann, nein ich stand voll neben mir.
Da ich gestern ja aus Geldmangel nicht zum OI Mania Stammtisch gehen konnte, blieb ich daheim. Somit passierte es das Josy und ich ein ernstes Gespräch führten, was meine Gedankengänge durcheinander gebrachte. Da sie recht früh ins Bett ging, ging ich gestern auch recht früh ins Bett und somit fühle ich mich noch nicht ganz so gerädert wegen dem frühen aufstehen. Das kommt bestimmt noch.
Dann kurz zu einigen Mails die ich bekommen habe: Nein es läuft nichts schief mit der Statistik, es können tatsächlich mehrere Leute online sein und es ändert sich nichts an den Zugriffszahlen. Das liegt daran das ich das Programm so eingestellt habe das er nur neue IP Adressen dort ausweisen tut. Alle mir bekannten IP Adressen habe ich eingegeben und werden somit nicht mehr mitgezählt, genauso wie wenn jetzt jemand neues auf der Seite war und dann wieder kommt, er wird auch nicht mehr mitgezählt. Es wird jeder neue Besucher der mir nicht bekannt ist nur gezählt und das dann auch nur einmal. An meinen Listen sehe ich dann immer wer wann mal da war und was gemacht hat :-) Gibt schon schöne Programme muß ich mal so sagen.
Dann kurz zur Planung des Weekends. Meine Planung ist, das ich in die Potze gehe, da ist Festival zur unterstüzung des Tommy Hauses. Viele Bands und es kostet kein Eintritt. Also Freitag und Samstag. So das erstmal zu Planung.
Richtig super bin ich heute nicht aus dem Bett gekommen. Aber mitlerweile bin ich recht fit :-)
ich habe ein neues Tool für meine Seite, auch wenn es noch nicht Richtig funktioniert, kann ich doch sehen das 50 Prozent der Zugriffe mitlerweile auf mein Tagebuch gehen, also sollte ich dieses auch führen. Ach ja, mein Gästebuch funktioniert auch wieder.
Ansonsten ist immer noch alles scheisse, es ist kalt und nass, ich freue mich auf den Sommer. Es ist ende des Monats, also brauche ich dazu auch nichts weiter schreiben. Ist halt alles scheisse und somit ist heute der Stammtisch auch gestorben (OI Mania Crew)
Update: Mein neues Tool sagt mir auch wer da war :-) Marc da hätteste ja ruhig mal was im GB hinterlassen können :-) ich sehe jetzt fast alles
P & D in Berlin
Also ich war dann tatsächlich noch auf dem P&D gewesen, Tageskarte. Das glaubt keiner was das für eine schlacht war wegen der blöden Tageskarte. Also Chris sagte es werden ab 17:00 Uhr Tageskarten verkauft vor dem P&D (Tageskarte 25,00 Euro) Also wir hier um 16:30 Uhr los und waren dann ca um 16:45 Uhr da. Oh scheisse watt für eine lange Schlange, scheisse scheisse. Also geschaut wenn man kennt und erstmal ein Stück nachvorne Chaos und gedrengel. 17:00 Uhr verkauf der Karten, dann schrie das Personal rum wegen irgendwelcher Listenkunden, scheisse also warten damit die abgearbeitet werden und der freie verkauf stattfindet. Auf jeden Fall nach ca 1 Stunde in der scheiss Kälte stehen ohne Kippe (weil ich die Zuhause vergessen hatte) drängeln ohne ende, meine Rippen taten mir weh von dem Kampf um die letzten Karten (weil es hieß 100 Tageskarten nur)
Bands
COCK SPARRER
22:45 - 23:30
STOMPER 98
21:30 - 22:15
DISCHARGE
20:30 - 21:00
GONADS
19:30 - 20:00
SECTION 5
18:30 - 19:00
URBAN REJECTS
VICE SQUAD
22:15 - 22:45
MONSTER SQUAD
21:00 - 21:30
CRUSHING CASPARS
20:00 - 20:30
CRASHED OUT
19:00 - 19:30
PULLOUT
18:00 - 18:30
FREIBOITER
Stattgefunden hat es:
KABELWERK
GARTENFELDERSTR. 28
13599 Berlin
Da wollte man doch dabei sein an diesem Tag.
Also erstmal Nachhause aufwärmen und dann los. Schweine Kalt und Cam diesmal dabei aber trotzdem kaum Fotos gemacht :-(
Ronja
Josy und Ich
Josy und Ronja
Im Netz gefunden, ich auf P & D mal alleine :-)
Bühne
Nochmal Bühne
Es war recht Kühl dort. Bei den Getränken konnteste eine ganze weile anstehen (wenn du pech hattest 30 min) genauso wie bei den Klo´s. Aber ansonsten hat man wieder Gott und die Welt getroffen. OI Mania Crew war auch fast komplett anwesend. Also uns die Bands angeschaut und gefeiert soweit es ging mit wenig trinken und bei der wärme :-) Bei Cock Sparrer tobbte natürlich die ganze Halle, es waren kaum Leute irgendwo anders als in der Halle und feiert und sangen mit. Ne es war schon ein schönes Festival.
Heute bin ich erstmal fertig, bin so um ca 13:00 Uhr aufgestanden und versuche langsam wach zu werden
also gestern war ein scheiss Tag, nichts ist so gelaufen wie ich es wollte oder ich mir es gewünscht hätte. Damit ich auch heute noch was von habe, habe ich die halbe Nacht nicht geschlafen und dementsprechend bin ich auch super ausgeschlafen :-( Sitze hier gerade beim Kurs und sehe aus wie ein Penner.
Gestern abend ist Ronja noch vorbei gekommen und ich habe mir Ihre Haare angeschaut. Es entsteht eine neue Frisur, wenn alles fertig ist gibt es ein Foto davon, der übergang ist immer scheisse. Will jetzt nicht sagen das es schlecht aussieht aber es ist noch nicht fertig.
Irgendwann ist Chris auch noch runter gekommen und wir haben dann bis kurz nach 12:00 Uhr hier gesessen und gelabbert, was zur folge hatte das ich heute früh erstmal schön verpennt habe. Habe einfach mal wieder zuviel Cola getrunken und konnte deshalb nicht gleich einschlafen :-( Warum lerne ich eigentlich nicht.
So dann hat sich Alex gemeldet, der Alex den ich auf einer Geb-Party wieder getroffen habe (siehe Tagebuch letzten Sommer) und wo wir festgestellt haben das wir uns aus den 80zigern kennen. Wir haben zusammen gefeiert, abgehangen und sonst sone Sachen gemacht :-) ja die bewegten 80ziger. Auf jeden Fall hat er mir den Flyer geschickt
Wo er als nächstes auflegt.
Da werde ich doch gleich hin.
Gestern haben wir uns auch noch übers P & D unterhalten was jetzt ja am Week ist. Kann ja da wegen Geldmangel nicht hin und Chris sagte das ich es ja nicht verpassen dürfte. Aber mal sehen, sind ja noch ein paar Tage bis zum Weekend, mal sehen. Gestern sagte ich noch ich gehe heute zum Stammtisch aber so wie ich mich gerade fühle (wegen Verschlafen) gehe ich glaube ich nicht dahin, das hat sich ja damit erledigt. Bin einfach zu gerädert.
Also ich bleibe jetzt doch in Berlin und werde hier meinen neuen Job anfangen.
Diese Entwicklung war nicht abzusehen aber es hat sich alles so ergeben. Meine Beziehung mit Diana ist zu ende. Leider konnte ich Ihr das alles nicht so mitteilen wie ich es wollte weil sich die ereignisse Überschlagen haben. Vom Heimweh, vermissen von Freunden und Bekannten über andere Frauen nachschauen bis hin zum Jobangebot. Bin ich ein Arsch? Es ist einfach scheisse gelaufen. So mehr schreibe ich jetzt erstmal nicht.